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Rot-Weiß Oberhausen - Bayer Leverkusen 2:3 (1:1, 0:0) n.V.
Helmes rettet Labbadia-Einstand

Pokal: RWO mit toller Aufholjagd, aber ohne Glück
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Nationalspieler Patrick Helmes hat Bayer Leverkusens neuem Trainer Bruno Labbadia einen gelungenen Pflichtspiel-Einstand beschert. Der Neuzugang vom Nachbarn 1. FC Köln erzielte beim 3:2 (1:1, 0:0)-Erfolg nach Verlängerung bei Zweitliga-Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen den Siegtreffer in der 111. Minute. Die Leverkusener, die sich lange Zeit schwer taten, verhinderten damit eine Pleite wie im Vorjahr, als sie in der 1. Runde des DFB-Pokals beim FC St. Pauli ausschieden (0:1).

Bayer war durch ein Traumtor des ansonsten unauffällig agierenden Sechs-Millionen-Einkaufs Renato Augusto (68.) in Führung gegangen. Julian Lüttmann in der dritten Minute der Nachspielzeit und Mike Terranova (97.) drehten die Partie zunächst für Oberhausen, ehe Theofanis Gekas erneut ausglich (104.). RWO, das vor neun Jahren bis ins Halbfinale marschiert und erst dort an Bayern München gescheitert war, hatte zuletzt am 19. August 2005 beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt einen Bundesligisten aus dem Pokal geworfen.


Vor 10.117 Zuschauern im Niederrhein-Stadion hatte Labbadia alle vier Neuzugänge von Beginn an aufgeboten. Neben Renato Augusto, der bis zu seinem Traumtor unauffällig agierte, zeigten Helmes, Constant Djakpa und Henrique ordentliche Ansätze in einer Bayer-Elf, die allerdings über weite Strecken der Partie ein druckvolles Spiel vermissen ließ. Gastgeber RWO war lange Zeit ebenbürtig, ein Klassenunterschied kaum zu erkennen. Nach einer bedächtigen Anfangsphase dauerte es bis zur 29. Minute, bis erstmals Gefahr vor einem der beiden Tore aufkam. Oberhausens Markus Kaya verfehlte aber ebenso aus 18 Metern das Leverkusener Tor wie Mike Terranova sieben Minuten später.

In der 38. Minute klärte Leverkusens Torhüter Rene Adler gerade noch mit der Hand vor Felix Luz. Leverkusen kam zu Torgelegenheiten durch Helmes (31.), der mit einem Schuss an RWO-Torhüter Christoph Semmler scheiterte, einen abgefälschten Schuss von Kapitän Simon Rolfes (43.) und einen Kopfball von Henrique (44.). Nach der Pause zeigte Leverkusen etwas mehr Engagement. Semmler musste gleich dreimal gegen Helmes (51.), Henrique (52.) und Stefan Kießling (55.) abwehren. Beim Weitschuss von Renato Augusto war er allerdings machtlos.

In der Nachspielzeit schoss der Ex-Leverkusener Tim Kruse knapp neben das Tor, ehe Lüttmann in allerletzte Sekunde die Verlängerung erzwang. Dort traf Terranova zunächst die Latte (94.) und wenig später das Tor. Der Stürmer war neben Lüttmann und Semmler bester Spieler seiner Mannschaft, bei den Leverkusenern überzeugte neben Kapitän Rolfes Innenverteidiger Henrique.

Stimmen zum Spiel:

Trainer Jürgen Luginger (Rot-Weiß Oberhausen): "Wir sind natürlich enttäuscht, dass es nach so einem Kampf, den die Mannschaft abgeliefert hat, nicht gereicht hat. Insgesamt haben die Jungs aber da angeknüpft, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben."

Trainer Bruno Labbadia (Bayer Leverkusen): "Wir sind sehr, sehr froh, dass wir dieses Spiel gewonnen haben. Bis zum 1:0 haben wir recht ordentlich gespielt, danach haben wir das Fußballspielen aber eingestellt. Das hat Oberhausen ausgenutzt. Aber was man auch schon sehen kann, ist, dass unsere Mannschaft großen Willen zeigt. Das ist die Signalwirkung, die unsere junge Mannschaft braucht."

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