Der Brasilianer, der den nach Dortmund abgewanderten Spielmacher Tamas Hajnal ersetzen soll, war in seinem ersten Pflichtspiel für den KSC über weite Strecken Dreh- und Angelpunkt.
In der 13. Minute leitete der vom VfB Stuttgart für rund eine Million Euro verpflichtete Mittelfeldspieler mit einem raffinierten Freistoß aus 25 Metern, bei dem er Ansbachs Keeper Thomas Raffel düpierte, den Erfolg ein. Beim 2:0 durch Sebastian Freis nur zwei Minuten später leistete der 30-Jährige per Eckball die Vorarbeit.
Das 3:0 gelang Alexander Iaschwili per Foulelfmeter (37.) nach einer harmlosen Attacke von Sebastian König an Michael Mutzel. Das 4:0 besorgte der eingewechselte Edmond Kapllani (55.) per Kopf. Beim 5:0 von Massimiliano Porcello war da Silva erneut Vorlagengeber.
Mit der frühen Führung im Rücken spulte der Bundesligist vor 4000 Zuschauern sein Pensum routiniert und kontrolliert herunter und hätte bei Chancen durch Joshua Kennedy, Freis und da Silva schon vor der Pause deutlicher führen können. Der tapfere, letztendlich aber chancenlose Oberligist aus Mittelfranken hatte die beste Gelegenheit, als ein Schuss von Sebastian König (19.) nur um Zentimeter das Ziel verfehlte.
KSC-Coach Becker bot neben da Silva mit Tim Sebastian und Stefan Celozzi auch die zwei weiteren Zugänge auf.