Als Torschützen für das Team von Trainer Bojan Prasnikar zeichneten sich Dimitar Rangelow (20. und 72.) und Branko Jelic (27.) aus.
Die 4000 Zuschauer im Berliner Mommsenstadion sahen bereits nach wenigen Spielminuten einen Klassenunterschied zwischen dem Fünftligisten und den Gästen. Der Bundesligist, bei dem die neuen Außenverteidiger Savo Pavicevic und Cagdas Atan in der Startelf ihr Pflichtspiel-Debüt feierten, dominierte die Partie bei optimalen äußeren Bedingungen nach Belieben, ließ allerdings ein wenig die Zielstrebigkeit vermissen.
Dafür überzeugte der Pokalfinalist von 1997 eine Woche vor dem Bundesliga-Start gegen 1899 Hoffenheim in punkto Chancenverwertung. Vor der Pause nutzte das Prasnikar-Team gegen den ehemaligen Bundesligisten aus Berlin von nur drei Tormöglichkeiten zwei zu Treffern. Die Stürmer Rangelow und Jelic verwerteten dabei schöne Flanken von Pavicevic und Ervin Skela per Direktabnahme. Anschließend verwalteten die Gäste das Ergebnis.
Auch nach dem Seitenwechsel drückte Energie der insgesamt mäßigen Partie seinen Stempel auf und erhöhte durch den fleißigen Bulgaren Rangelow. In der Folgezeit beschränkten sich die Lausitzer auf das Verwalten der Führung.