Zuletzt hatte der FSV 1983 beim 3:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Sieg im DFB-Pokal gefeiert. Bei den späteren fünf Teilnahmen war jeweils in der ersten Runde Schluss. Osnabrück scheiterte zum zweiten Mal in Folge direkt zum Auftakt. Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Thomas Oral erzielten David Ulm (51.) und Dennis Hillebrand (67.). Sieben Minuten nach dem 1:0 sah der Osnabrücker Matthias Heidrich wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.
Nur 3170 Zuschauer sahen im Frankfurter WM-Stadion das erste Spiel des FSV im DFB-Pokal seit 1996. Osnabrück fand in seinem ersten Auswärtsspiel im Cup-Wettbewerb seit 16 Jahren (zuletzt 1992 bei Eintracht Frankfurt) nie zu seinem Spiel, vor allem beim letzten Pass in die Spitze fehlte die Konzentration. Die Gastgeber waren klar überlegen, hatten aber beispielsweise bei einem Seitfallzieher von Angelo Barletta an den Pfosten Pech (18.). Beste Spieler beim FSV waren die Torschützen Ulm und Hillebrand. Bei den Niedersachsen hinterließen Dominic Peitz und Gaetano Manno noch den besten Eindruck.