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Hockeydamen als Gruppensieger im Halbfinale
Nun gegen Australien oder China

Olympia: Hockeydamen als Gruppensieger im Halbfinale
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Durch einen 1:0 (0:0)-Sieg über Japan hat Deutschland Platz eins in Gruppe B gesichert. Im Halbfinale treffen die Hockeydamen nun auf Australien oder Gastgeber China.

Die deutschen Hockey-Damen haben als Sieger der Vorrundengruppe B das Halbfinale bei den Olympischen Spielen in Peking erreicht. Im abschließenden Spiel gegen Japan kam der Europameister zu einem insgesamt ungefährdeten 1:0 (0:0)-Erfolg und geht dadurch im Semifinale dem Topfavoriten Niederlande aus dem Weg. Gegner im Kampf um den Finaleinzug am Mittwoch (18.00 Uhr/12.00 MESZ) ist entweder Australien oder Gastgeber China. Janine Beermann (40.) traf zum vierten Sieg im fünften Gruppenspiel.

Die deutsche Mannschaft musste die Partie ohne ihre Abwehrchefin Tina Bachmann bestreiten. Die Braunschweigerin litt an Magen-Darm-Problemen. Sie versuchte nach etwa zehn Minuten einen Einsatz, brach aber nach kurzer Spielzeit wieder ab und verfolgte das Spiel anschließend von der Trainerbank. Mandy Haase rückte für Bachmann in die Innenverteidigung. Besonders gefordert wurde die deutsche Abwehr von den Asiatinnen zunächst aber nicht. Japan spielte extrem defensiv und wartete nur auf Konterchancen. Torfrau Kristina Reynolds wurde erst in der letzten Minute vor der Halbzeit erstmals gefordert.

Angesichts der Ausgangslage, dass ein Unentschieden mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Weiterkommen reichen würde, spielte auch das deutsche Team eher vorsichtig und ohne den letzten Druck. Torchancen wurden so kaum herausgespielt. Zwei Strafecken in der 24. Minute waren die besten Gelegenheiten im ersten Durchgang, beide konnten aber nicht genutzt werden. Ein schnell ausgeführter Freischlag von Maike Stöckel brachte dann fünf Minuten nach Wiederbeginn die erlösende Führung. Beermann musste nur noch den Schläger hinhalten.

Anschließend drängten die Deutschen energischer Richtung Tor und spielten sich einige gute Chancen heraus. Torfrau Ikuko Okamura verhinderte mit einigen spektakulären Paraden allerdings den zweiten Treffer. Die Asiatinnen waren bei ihren Angriffsbemühungen allerdings zu harmlos, so dass der eine Treffer zum wichtigen Erfolg genügte.

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