Beim für Basketballer ungewohnt frühen Spielbeginn um 9 Uhr Ortszeit präsentierten sich die Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann in der Anfangsphase hellwach. Mit einer starken Verteidigung legte sie vor 14.000 Zuschauern den Grundstein zur zwischenzeitlichen 22:14-Führung in der 13. Minute, versäumte es jedoch, den Vorsprung auszubauen. Erst Sekunden vor der Halbzeit konnten die Iberer ausgleichen und die Führung übernehmen.
Mit einem 11:0-Zwischenspurt konnten sich die Spanier dann im zweiten Durchgang erstmals deutlich absetzen und dank ihrer aggressiven Defensive und zahlreicher Ballverluste der deutschen Korbjäger den Vorsprung vorentscheidend auf 55:39 ausbauen.
Trotz einer Leistungsteigerung gegenüber dem 64:87 gegen Vizeweltmeister Griechenland vermochte es das DBB-Team nicht, die starken Spanier mit dem überragenden NBA-Profi Pau Gasol (13 Punkte) von den Los Angeles Lakers in der Schlussphase noch einmal in Verlegenheit zu bringen. Beste Werfer der deutschen Mannschaft waren Steffen Hamann (15) vor Nowitzki mit elf Punkten.
Nach dem Duell mit China ist der bislang ungeschlagene Top-Favorit USA am Montag (20.00/14.00 Uhr) in der Gruppe B letzter Gegner. Die besten vier Mannschaften qualifizieren sich für das Viertelfinale.