"Bitte drehen Sie sich um", sagt der Mann vom Sicherheitscheck beim Abtasten. "Bereiten Sie sich auf die Ankunft des Busses vor", sagt die Begleiterin im Shuttle - und lächelt. Sie schenken die Milch beim Kaffee ein, sie weisen Wege, die völlig offensichtlich sind, sie demonstrieren, wie die Wasserhähne auf Bewegungsmelder reagieren. Vielleicht halten sie Europäer auch für rückständig - aber sie lächeln.
Auch bei der Eingangskontrolle bemühen sie sich um Freundlichkeit. So lange jedenfalls, wie alles wie trainiert abläuft. Den Fotoapparat sollte man neulich vorführen, um zu beweisen, dass er harmlos ist: "Take a picture". Doch groß ist die Panik, als die Kamera plötzlich auf den vorher so charmanten Helfer gerichtet ist. Ein spontaner Spaß natürlich, aber so etwas ist von den Organisatoren nicht vorgesehen. "No, no, no", Hand vor´s Gesicht, ein anderer Volunteer eilt herbei, schließlich ein Polizist. Aufruhr. Abruptes Ende der Freundlichkeit und leider ein Riss im Bild von den netten, entspannten Freiwilligen. Das Lächeln war vergangen.