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Moskitos Essen: Dittmann dementiert Gerüchte
"Liegen gut im Plan"

Moskitos Essen: Dittmann dementiert Gerüchte
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Während allerorten die Eishockey-Clubs aus ihrem Sommerschlaf erwachen, ist es am Westbahnhof ruhig geworden. Die Saisonvorbereitung findet nämlich zum großen Teil „auswärts“ statt, während in der Essener Eishalle zahlreiche Reparaturarbeiten auf dem Plan stehen.

Nicht nur, dass die Kühlanlage defekt ist und die ESC-Cracks zum Teil in die Eishalle nach Wesel ausweichen müssen. Auch die Geschäftstelle steht nach einem Wasserschaden in der Vereinsgaststätte „Zum Puck“ nicht zur Verfügung. Zwei Termine für den Ticketvorverkauf mussten also verschoben werden. Prompt keimen schon wieder die ersten Gerüchte rund um die „Mücken“ auf.

Doch Präsident Frank Dittmann beschwichtigt: „Dass die Mannschaft ausweichen muss, ist natürlich blöd, aber der Ausfall des Dauerkarten-Verkaufs ist keine große Sache. Es macht ja keinen Sinn, für zehn Leute aufzumachen. Der Verkauf läuft meist erst ab dem Sommerfest richtig an.“

Dass nun auch die bislang ausbleibenden Erfolgsmeldungen im Sponsoring-Bereich von vielen Fans kritisch beäugt wird, bringt den Club-Vorsitzenden auch nicht aus der Ruhe. „Ich kenne die Gerüchte nicht und mache mir auch keine Gedanken darüber. Es gibt keine Probleme, wir liegen gut im Plan.“ Zu Details will sich Dittmann jedoch nicht äußern.

Beim Fantreffen am kommenden Mittwoch sollten die Fans zuerst den Stand der Dinge erfahren. Teil der Zwischenergebnisse wird auch der Ausbau des VIP-Bereichs und der neue Business-Club sein. „Das war im Rahmen der Gespräche immer einer der interessantesten Punkte“, berichtet der Funktionär. Details aber auch hier erst am Mittwoch.

Auch wenn der ESC bei den Saisonvorbereitungen also im Soll liegt, scheint an der Basis die Skepsis noch immer riesig. Noch bei seiner Wahl warnte Dittmann jedoch, dass es keinen Sinn mache, einen gespaltenen Verein zu führen. Dass der Keil zwischen Opposition und Club sich allerdings noch lange nicht in Luft aufgelöst hat, ist auch Dittmann bewusst. „Ich hoffe, dass wir zum Beispiel am Mittwoch wieder einen Schritt aufeinander zu machen können. Richtig kann diese Entwicklung allerdings erst beginnen, wenn die Saison startet.“

Von der Truppe, die auf dem Eis für Erfolgserlebnisse sorgen soll, konnte sich der Präsident bislang allerdings noch kein Bild machen. "Da sie ja nicht hier trainieren, konnte ich sie noch nicht beobachten. Was mir aber aufgefallen ist: Es ist eine junge und sehr hungrige Mannschaft und die Sportliche Leitung sagt, dass das Ziel Aufstiegsrunde realistisch ist."

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