Die Athleten hatten zum zweiten Mal gegen Meldeauflagen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) verstoßen. "Das ist lächerlich. Ich werde gegen die Sperre angehen", sagte der Düsseldorfer Kreutzer, Manager Lance Nethery ergänzte im Gespräch mit dem sid: "Wir werden uns jetzt einen Anwalt nehmen und sehen, was wir machen können." Da mehrere Spieler Probleme mit den Meldeformularen hätten, bestehe zudem großer Nachholbedarf in der Aufklärung, so Nethery. Auch in Nürnberg war der Aufschrei groß. "Wir haben die Entscheidung mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Herr Polaczek hat uns über die Vorfälle frühzeitig in Kenntnis gesetzt und zu jeder Zeit mit dem DEB kooperiert. Die Vorwürfe stehen nach unserer Auffassung in keinem Verhältnis zur verhängten Sperre. Daher werden wir die Entscheidung rechtlich prüfen", hieß es in einer Pressemitteilung der Ice Tigers zur Entscheidung des unabhängigen Whereabout-/Missed Test-Gremiums. Dietrich dürfte dagegen die Sperre kaum treffen. Nach seinem Wechsel zur kommenden Saison in die nordamerikanische Profiliga NHL zu den Nashville Predators ist es unwahrscheinlich, dass die Sperre auch dort greift. Die vier Spieler hatten zum zweiten Mal innerhalb von 18 Monaten gegen Artikel 6 des NADA-Codes verstoßen. Bei einer weiteren Verfehlung innerhalb des genannten Zeitrahmens droht ihnen gar eine einjährige Sperre. Eine öffentliche Verwarnung erhielten zudem Sascha Goc, Philip Gogulla, Manuel Klinge und Tatjana Hentschke wegen erstmaliger Verstöße.
Polaczek und Kreutzer akzeptieren Sperre nicht
"Das ist lächerlich!"
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