Das Abkommen, das bislang Transfers europäischer Spieler in die nordamerikanische Profiliga NHL regelte, ist ausgelaufen. „Es gibt derzeit keine Vereinbarung zwischen dem Weltverband IIHF und der NHL”, erläutert DEG-Manager Lance Nethery. „Wenn ein NHL-Verein sagt, dass ein Spieler kommen muss, dann muss er rüber.” Unklar ist derzeit, was mit der Ablösesumme in Höhe von 200.000 US-Dollar ist, die den Düsseldorfern zusteht. Die NHL sagt, dass sie diesen Betrag für Dietrich an den Weltverband schon in der vergangenen Saison überwiesen hätte. Laut IIHF ist dort aber kein Geld eingegangen.
Als weiteren Neuzugang präsentierte Nethery den US-amerikanische Verteidiger Chris Harrington. Er war in den letzten beiden Spielzeiten für die Toronto Marlies in der AHL aktiv. Mit Peter Ratchuk musste der Manager der Rot-Gelben aber auch den ersten Verletzten der neuen Saison vermelden. Nach einer Schulter-OP wird er erst im September wieder einsatzfähig sein.
Die Krefeld Pinguine haben ihre neunte Kontingentstelle an den 24-jährigen Kanadier Shay Stephenson vergeben. Stephenson erhält einen Jahresvertrag plus klubseitiger Option für eine weitere Spielzeit. Der Neu-Pinguin ging zuletzt beim italienischen Erstligisten Mailand aufs Eis und absolvierte in der Saison 2006/07 zwei NHL-Matches für die Los Angeles Kings, nachdem er zuvor in der AHL zwei Spielzeiten für die Manchester Monarchs auflief.
"Shay hat eine gute Spielübersicht, spielt kaltschnäuzig und weiß gut mit seinem Körper zu arbeiten", kommentiert Ehrenberger die Neuverpflichtung. Er ist der Allrounder, den wir gesucht haben, der zwar als Stürmer eingesetzt werden soll, aber auch gut in der Abwehr aushelfen kann." Seit dem heutigen Montag sind auch fünf Youngster aus Landshut dabei sein. Mit den beiden Abwehrspielern Florian Müller und Sebastian Schwarz sowie den Stürmern Daniel Möhrle, Philip Michel und Dominic Quinlan stellt der Zweitligist gleich einen kompletten Block für die Saison-Vorbereitung zur Verfügung.
In Unna sind die Iserlohn Roosters nach 111 Tagen Pause wieder in den Trainingsbetrieb gestartet. Neben den zwölf DEL-Cracks standen noch insgesamt neun Spieler aus dem 1b- und dem DNL-Team auf dem Eis. Bis zum Ende der kommenden Woche steht täglich eine 90-minütige Einheit auf dem Programm. „Es geht zunächst darum, wieder das Gefühl fürs Eis zu bekommen. Da die Mannschaft noch nicht komplett ist und viele Gastspieler mit dabei sind, können wir nicht mit Blöcken arbeiten”, weist Co-Trainer Uli Liebsch darauf hin, dass der Spaß im Vordergrund stehen soll, bevor die Sache ab dem 3. August im Trainingslager im tschechischen Trutnov ernster wird.
Am 1. August müssen die Füchse-Cracks in Duisburg antreten, um sich auf die neue Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga vorzubereiten. Seit Dienstag werden aber bereits freiwillige Trainingseinheiten absolviert. Mit drei Torhütern und zehn Feldspielern, darunter mit Lukas Heise und Christian Müller auch zwei Spieler aus dem Herner Farmteam.