Das Semifinale zwischen dem Briten Andy Murray und dem topgesetzten Rafael Nadal (Spanien) war beim Stand von 6:2, 7:6 (7: 5), 2:3 abgebrochen und auf Sonntag (16.00 Uhr Ortzeit/22.00 MESZ) verschoben worden. Wegen der Ausläufer des Tropensturms `Hanna´ und der damit verbundenen geringen Aussicht auf Besserung wurde wenig später auch das ursprünglich für Samstagabend angesetzte Finale zwischen Jelena Jankovic (Serbien) und Serena Williams (USA) auf Sonntag (21.00 Ortszeit/Montag 03.00 MESZ) verlegt.
Am Montag (17.00/23.00 MESZ) wird dann das Männer-Endspiel die mit 20,6 Millionen Dollar dotierte Veranstaltung in Flushing Meadows beschließen. Bei einem Grand-Slam-Turnier hatte es zuletzt 2001 in Wimbledon eine Verlängerung um einen Tag gegeben. Damals hatte Goran Ivanisevic (Kroatien) am Montag den Australier Patrick Rafter 6:3, 3:6, 6:3, 2:6, 9:7 besiegt. Bei den US Open war vor 21 Jahren Ivan Lendl der Nutznießer des `Super Mondays´ gewesen. Der gebürtige Tscheche behielt damals 6:7, 6:0, 7:6, 6:4 gegen Mats Wilander (Schweden) die Oberhand. Bei dem Turnier in Flushing Meadows hatte es zuvor bereits elfmal eine zusätzliche Montagsschicht gegeben.