Erik Zabel vom Dortmunder Radrennstall Milram hatte einen weiteren Start bei der Tour de France bereits ausgeschlossen. Ob der 38-Jährige in der nächsten Saison überhaupt noch als Profi in die Pedale tritt, wird sich voraussichtlich im September entscheiden. "Es steht noch nicht fest, was er macht. Ich denke, dass nach der Vuelta eine Entscheidung fällt", sagte Milram-Manager Gerry van Gerwen.
Bei der Deutschland-Tour (29. August bis 6. September) wird Zabel in diesem Jahr fehlen und geht stattdessen bei der Vuelta (ab 30. August) an den Start. "Das ist kein böser Wille, das haben wir vor der Saison vertraglich so festgelegt", erklärte van Gerwen. Bei der dreiwöchigen Spanien-Rundfahrt soll Zabel die jungen Sprinter Artur Gajek (Köln) und Christian Kux (Chemnitz) anlernen, bei der Deutschland-Tour führt Tour-de-France-Teilnehmer Christian Knees (Bonn) das achtköpfige Aufgebot an.
Im Vorjahr hatte Zabel die Sprintwertung des deutschen ProTour-Rennens gewonnen, doch wegen der Olympischen Spiele in Peking wurde der Termin verschoben und überschneidet sich mit der Vuelta.