Damit könne man mögliche Einnahmeausfälle von einer Auflage der Olympischen Spiele überbrücken, erklärte der Belgier. Die Rücklagen wachsen stetig. Seit 2001 (105 Mio.) haben sie sich mehr als verdreifacht.
Grundlage sind die steigenden Einnahmen des IOC. Durch die Vermarktung des Top-Sponsorenprogramms (zwölf Partner) kamen zwischen 2005 und 2008 866 Mio. Dollar zusammen. Für die Periode 2009 bis 2012 sind bereits Verträge über 915 Mio. unterzeichnet, erwartet wird 1 Mrd. Dollar. Für die Zeit von 2013 bis 2016 hofft das IOC sogar auf 1,1 Mrd. Dollar, für 305 Mio. liegen bereits Zusagen vor.
Ein ähnliches Wachstum gibt es bei den Einnahmen aus den Fernsehrechten. Sie liegen bei insgesamt 2,6 Mrd. Dollar für die Winterspiele in Turin und die Sommerspiele in Peking. Für die Winterspiele 2010 im kanadischen Vancouver und 2012 in London werden 3,8 Mrd. Dollar erwartet.