"Wir hatten fünf Zähler aus sechs Spielen", erinnert sich Trainer Willi Koppmann mit Schrecken an die magere Ausbeute. Damit es jetzt keine Wiederholung geben wird, hat er sein Team auf die Auftaktpartie in Gladbeck eingeschworen. Dass das Match auf der ungeliebten Asche ausgetragen werden muss, da am Sonntag eine Leichtathletikveranstaltung das Stadion an der B 224 blockiert, ist in Koppmanns Augen nicht schlimm. "Man kann es sich halt nicht aussuchen", zuckt der Coach mit den Schultern.
Zwar haben die Germanen angefragt, die Partie auf Freitag Abend vorzuziehen, damit sie im Stadion ausgetragen werden kann, aber der DSC lehnte ab. "Dann hätten wir personelle Engpässe gehabt", begründet Koppmann die Entscheidung und fügt verärgert nach: "Gladbeck hat sich ja erst eine Woche vorher gemeldet und da die Jungs so einen Termin auch mit ihrem Arbeitgeber absprechen müssen, ist dies keine Alternative gewesen. Wir sind schließlich keine Profis, die man einfach so rumschieben kann wie man möchte." Bei der DJK reibt man sich aber schon die Hände, denn die Hausherren sehen auf dem Untergrund einen eigenen Vorteil, da sie ständig auf diesem Geläuf trainieren. Koppmann lacht: "Wenn sie es meinen."
Die Ausgeglichenheit des DSC kommt nämlich nicht von ungefähr. Nach dem Weiterkommen im Kreispokalspiel gegen den ASC Leone (3:1, Tore: Hakan Cimsit 2, Tim Kokoska) ist die Stimmung ohnehin gut. Außerdem war das Trainingslager in Kleinasbach in der Nähe von Stuttgart ein voller Erfolg. "Auch wenn wir die Einheiten sehr straff organisiert hatten, waren die Leute alle toll drauf", freut sich Koppmann und hofft, dass die Stimmung nach dem Auftakt nicht umkippen wird.