„Der Wohlfühlfaktor wird groß geschrieben, die Stimmung ist klasse.“ Allerdings ist in Dröschede noch nicht alles Gold, was glänzt: In den Testspielen gab es ordentliche (2:0 gegen Menden), aber auch enttäuschende Vorstellungen (2:2 gegen TuS Iserlohn). „Körperlich sind wir in einer guten Verfassung, es hapert noch an den Mechanismen“, weiß Hampel, der mit den Borussen ein dreitägiges Trainingslager in Olsberg absolviert hat. „In den Kombinationen müssen wir als spielstarkes Team sicherer werden, wir feilen noch an den Laufwegen und der Feinabstimmung.“
In der Offensive ist der Coach auch gespannt, wie der Abgang von Torjäger Vincenzo Burgio nach Wattenscheid ersetzt wird. „Das klappt“, ist Hampel überzeugt, mit Amir Smajic (Hasper SV) und Routinier Karsten Werlein (SV Hohenlimburg) starke Nachfolger gefunden zu haben. „Die beiden Jungs haben in der Landesliga jeweils immer ihre 25 Buden gemacht.“
Zudem hofft Hampel, mit dem großen Kader von 27 Spielern auch in der Breite gerüstet zu sein: „Wir werden noch einige an die Reserve abgeben, aber in erster Linie soll sich die Entwicklung der Vorsaison nicht wiederholen.“ Da stand die Borussia nach einer starken Hinrunde auf dem dritten Platz, rauschte zum Ende aber wegen Verletzungsproblemen ab. Letztendlich wurde der sechste Rang erreicht, der Hampel in der Westfalenliga zufrieden stellen würde: „Ich zähle uns zu dem großen Mittelfeld in der Liga, ganz oben sehe ich Wanne-Eickel. Wenn wir uns noch verbessern, erreichen wir unsere Ziele.“