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Nach 3:3 in Bochum: Münster auf Stürmersuche
„Immer noch torgefährlich“

Nach 3:3 in Bochum: Münster auf Stürmersuche
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Viel unterschiedlicher hätten die Stimmungslagen nach dem 3:3 (3:1) zwischen dem VfL Bochum II und Preußen Münster kaum sein können.

Und das galt allein schon schon für die Hausherren. „Bei meinen Jungs überwiegt die Enttäuschung. Aber ich sehe es als positiv an, dass wir nach dem 3:3 gut im Spiel geblieben sind“, befand VfL-Coach Nico Michaty. Der durfte sich zur Pause noch über einen satten Vorsprung freuen. Vor allem deshalb, weil, „man nicht viel effektiver Fußball spielen kann, als wir im ersten Durchgang.“

Tatsächlich hätte Heinrich Schmidtgal mit seinem Tor (28.) und den Vorlagen für Sami El-Nounou (32.) und Lukas Schmitz (40.) zum Matchwinner avancieren können, wenn die Gäste nicht Orhan Özkara gehabt hätten. Der Leader hielt sein Team mit einem Doppelpack (33./62.) im Spiel, ehe Mehmet Kara für den Schlusspunkt sorgte (68.). „Als Kapitän muss ich ja vorneweg marschieren“, grinste Özkara.

Sein Trainer Roger Schmidt bemerkte: „Wir haben Moral bewiesen und Ruhe bewahrt. Wir haben ein tolles, offenes Match gesehen - auch wenn wir über 90 Minuten vielleicht die bessere Mannschaft gewesen sind.“

Der Linien-Chef hofft trotz des Tor-Reichtums weiterhin auf eine Sturm-Verstärkung, nachdem sich Düsseldorfs Christian Erwig im letzten Augenblick gegen einen Wechsel entschied. „Wir sind immer noch torgefährlich, das hat man gesehen“, befand SCP-Manager Carsten Gockel. Dass er bis zur Schließung der Transferliste am morgigen Montag noch einmal tätig wird, glaubt er allerdings nicht: „Das wäre zu überhastet, wir wollen nicht krampfhaft etwas machen.“ Dennoch ist das Thema nicht vom Tisch, es dürfte auf einen vertragslosen Kicker hinauslaufen.

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