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RWE: Kulm will auch in K'lautern "Spiel durchdrücken"
Druck aufbauen, aber nicht blind

RWE: Kulm will auch in K'lautern "Spiel durchdrücken"
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Der Lauterer Betzenberg soll eine Hölle sein. Sehr prognostizierbar, dass es beim RWE-Auswärtsauftritt am kommenden Samstag (14 Uhr) mehr RWE-Fans im Fritz-Walter-Stadion gibt als Einheimische.

In der Zweitligasaison kassierte RWE ein 0:1 - Geschichte soll sich nicht wiederholen. "Es geht dort für uns darum, die Form zu halten", fordert Trainer Michael Kulm. RWE gewann seine ersten beiden Meisterschaftsmatches (4:1 in Lotte, 4:0 gegen S04 II). Dazu soll "weiter die Leistungsgrenze" angegangen werden, "Automatismen" kommen dazu, "die Jungs lernen sich immer besser kennen", so dass alles natürlich "noch nicht bei 100 Prozent ist."

Aber für die Pfälzer Zweitvertretung soll und muss es reichen. Kulm will weiter "Einstellung und Freude" registrieren. Über den Konkurrenten aufgeklärt wurde das Team. Der A-Lizenzinhaber hat "den 1. FCK zweimal selbst gesehen." Der Qualitätssprung von Lotte zu Königsblau war da, die "Teufel" sind mit S04 vergleichbar. Kulm: "Technisch prima, dazu mit guter Flexibilität und Ordnung ausgestattet." Die auch für den Ex-Wattenscheider die Basis ist. Kulm: "Blindes Anrennen ist nicht mein Ding."

Bis jetzt lief alles nach Plan, RWE agierte immer mit einer frühen Führung im Rücken. Genau wie auch gegen die Schalker Zweitvertretung ist das anzuwendende Stilmittel am Samstag identisch: "Auch Lautern kriegt Probleme, wenn man permanent Druck auf die Truppe ausübt." So dass die Ansage klar ist. Was zweimal klappte, soll auch gegen die Universitätsstädter funktionieren. Kulm will "unser Spiel durchdrücken", dazu auch "permanent Stress aufbauen."

Der Starterfolg soll weiter vorherrschen. Mit Robert Mainka über links und seinem rechten Pendant Silvio Pagano. "In der Rolle fühle ich mich als gelernter Stürmer sehr wohl", nickt Mainka, der gegen S04 per Birne traf. Thomas Strunz, Sportlich Verantwortlicher: "Kopfballungeheuer."

Die Stimmung ist gelöst. Vor allen Dingen beim Noch-Geschäftsführer Nico Schäfer: "Das habe ich lange nicht erlebt." Insbesondere die über 11.000 Zuschauer gegen Schalke beeindruckten den Hobby-Golfer, vorab wurde vom Club mit der Zahl 9500 pro Heimspiel kalkuliert. Schäfer: "Wichtig ist, jetzt muss ich mir nicht auch noch darüber den Kopf zerbrechen, ob es sportlich läuft." Die Wirtschaftlichkeit des klammen Vereins ist schwierig genug. Mainka vergleicht die Lage mit seiner letzten Station in Ostwestfalen: "Das ist eine völlig andere Fankultur."

Die Gratwanderung ist oft da zwischen begeistert und verdammend. Mainka bestätigt "zusätzliche Motivation. Das ist was anderes als knapp 150 Anhänger gegen Wolfsburg II."

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