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RWE: Ex-Obmann Grundheber lange nicht mehr gesehen
Teamarbeit und Drähte

RWE: Ex-Obmann Grundheber lange nicht mehr gesehen
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Genau wie Nico Schäfer sich entspannt zeigt, präsentiert sich auch Thomas Strunz, starker Mann an der Hafenstraße.

"Die aktuelle Stimmung ist ein Spiegel für unser Tun." Die Anhänger erkennen an, dass man sich durchdacht an die Planung gemacht hat, dazu kommt die bemühte Transparenz. "Man honoriert unsere geleistete Arbeit", ist der Ex-Profi zufrieden, "es ging für uns darum, Vertrauen zu gewinnen." In das Personal, in eine für die Klasse zweifelsfrei sehr starke erste Elf sowie in die dahinter wartenden Youngster. Strunz nimmt ein "sensibles Gespür" wahr, "die Leute registrieren, dass sich das Team für den Club voll einsetzt."

Für die kritischen Beobachter "der zentrale Punkt", wie Strunz betont, der "gute Teamarbeit" herausstreicht, "die wir uns ausdrücklich auf die Fahnen geschrieben haben." Zwei Siege zum Auftakt, aktuell geht das Konzept voll auf, so dass eventuelle Heckenschützen zurzeit nicht durchladen können. Schäfer: "Ich hoffe, die, die immer darauf warten, werden jetzt immer weniger. Davon hatte ich in den letzten beiden Jahren absolut genug."

Nicht jeder, und sei er noch lange im Club aktiv gewesen, darf mitmachen. Seit geraumer Zeit taucht zum Beispiel ein Jürgen Grundheber nicht mehr auf, der über eine zweistellige Jahreszeit den Titel Obmann und extreme Kadernähe hatte. Ein "Laufpass" - wenn man so will - der im Zuge weiterer Veränderungen gestempelt wurde. Strunz nennt andere Bereiche:

"Teambetreuung, Physiotherapie." Die Aufgaben von "Gründel" übernahm Damian Jamro, jetzt Team-Manager sowie weiter auch koordinativ verantwortlich für die U23. Grundheber erhielt von Strunz "in einem Vier-Augen-Gespräch" die Ansage, dass sein Job nicht mehr sein Job sei. Alles auch im Zuge der Ausgliederungs-Anbahnung eines sportlichen Teilbereichs. Im Segment des "e.V." hätte Strunz weiter Möglichkeiten für Grundheber erkannt. "Allerdings habe ich ihn seit unserem Gespräch nicht mehr gesehen."

Das war vor einigen Wochen. Der Ex-Nationalspieler erwähnt "das Vertrauen in der Zusammenarbeit mit Damian." Ein Draht, der wohl kaum zu Grundheber glühte. Wie sagt doch Strunz immer gerne: "In die Vergangenheit soll man nicht blicken, es geht immer um den Ist-Zustand." Und dieser ist für ihn "eine Herausforderung", eine "neue Entwicklung." Deren nächstes Kapitel Kaiserslautern heißt.

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