"Aachen muss das Spiel gewinnen, um im Aufstiegsrennen zu bleiben. Wir könnten sicherlich auch mit einem Punkt sehr gut leben und daher etwas entspannter in das Spiel gehen", sagt Sven Demandt im Vorfeld des Gipfeltreffens.
Die Ausgangslage spricht eindeutig für den Borussen-Nachwuchs: Die Gladbacher haben als Ligaprimus drei Punkte Vorsprung auf den Verfolger aus Aachen, dazu das bessere Torverhältnis und ein Nachholspiel in Rödinghausen (28. April, 18.30 Uhr) in der Hinterhand. "Wir wollen wie immer gut verteidigen und stabil stehen. Wenn uns das gelingt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir das Spiel nicht verlieren. Wir sind vorne jederzeit in der Lage, ein Tor zu erzielen. Wir haben eine Art Fußball zu spielen, die wir nicht großartig verändern werden. Wir werden auch in Aachen versuchen, unser Spiel zu machen", gibt Gladbachs Trainer Demandt die Marschroute vor.
Die zu erwartende Kulisse von rund 20.000 Zuschauern wird nach Einschätzung des Gladbacher Übungsleiters dabei keine Rolle spielen. "Es wird für die Jungs sicherlich sehr interessant, vor dieser Kulisse zu spielen. Ich glaube aber nicht, dass wir Probleme damit haben werden", meint Demandt.
Bis auf die angeschlagenen Martin Kompalla und Christopher Lenz, deren Einsatz sich erst kurzfristig entscheiden wird, kann Demandt aus dem Vollen schöpfen.