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ETB: Verletzt auf Eis - Neuer Coach der RWO-U11
Schulitz mit Wissens-Transfer

ETB: Verletzt auf Eis - Neuer Coach der RWO-U11
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Manuel Schulitz ist geladen! Kein Wunder, seine Bänderdehnung im Schultereckgelenk zwingt ihn zum Zuschauen. Auch am heutigen Sonntag gegen Schermbeck steht er Coach Klaus Berge nicht zur Verfügung. „Ich bin jeden Tag in der Reha“, umreißt der Ex-Schalker.

Auch Laufeinheiten sind noch nicht angesagt: „Dadurch wird alles erschüttert, ich kann nur Fahrrad fahren“, berichtet Schulitz. Am kommenden Sonntag will der 1,75 Meter-Mann beim Match in Velbert aber wieder eingreifen. „Logisch, aber ich kann derzeit nur abwarten.“

Alles hängt von den Fußball-spezifischen Einheiten in der nächsten Woche ab, denn bei Zweikämpfen hat man schon einmal Bodenkontakt. „Ich muss vorsichtig sein“, weiß Schulitz, dass er nicht zu früh beginnen darf. Um nicht länger auf Eis zu liegen, schließlich ist der Kader von Berge dünn genug. „Das ist kein Geheimnis“, nickt Schulitz, der in der letzten Saison mit einem Muskelbündelriss im Oberschenkel schon eine lange Ausfallzeit verbuchen musste. „So ist es beim ETB immer. Aber die Jungs sind alle in Ordnung. Und wir sind stark genug, um oben mitzuspielen“, lässt er sich nicht unterkriegen.

Vom Berge-Programm nimmt sich Schulitz so einiges an. Kein Wunder, trat er doch vor Kurzem selbst seine erste Trainingsstation an. „Ich bin jetzt für die U11 von Rot-Weiß Oberhausen verantwortlich“, grinst der Sportstudent. Der erworbene C-Schein wird also direkt umgesetzt. „Das macht unheimlich Laune, man kann sich beim Umgang mit diesen Zehnjährigen auch selbst testen. Es geht ja schließlich nicht nur um spielerische Sachen. Gerade in diesen Altersgruppen muss man auch versuchen, mit Disziplin zu arbeiten.“ Es gibt einfachere Sachen, folglich ist Geduld gefragt.

Auf jeden Fall ist es für Schulitz ein Auftakt in eine Branche, in die er auch rein will: „Es ist schon angedacht, mit den Jungs dann auch in die nächste Altersstufe hoch zu gehen.“ Alles gekoppelt an die zukünftige hauptberufliche Richtung des vor drei Tagen 26 Jahre alt gewordenen Kickers: „Mit einer Lehrtätigkeit kann ich mich immer mehr anfreunden.“ Sein wissenschaftlicher Uni-Abschluss ist dann der sogenannte „Master“ im Sport und in der Sozialwissenschaft. Sein Trainer Berge ist Fußball-Lehrer und wird dem Restteam klar machen, wie man Schermbeck knackt.

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