In Siegen registrierte Berge auch, dass „man von der Kulisse beeindruckt war“. 2.500 Zuschauer sind für den ETB gewöhnungsbedürftig. Der Familienvater sieht das aber nicht ein, hat wenig Verständnis für „Bescheidenheit und Schüchternheit“ auf dem Platz. So dass Siegen mit dem Gast nicht viele Probleme hatte. „Das haben sie locker über die Zeit geschaukelt“, erinnert sich Berge, "dabei ist das Team nicht stärker."
Gesprächsstoff ist also da. Berge regt an, dass „sich jeder einzelne Akteur“ über seine Ziele Gedanken machen sollte. Fakten kamen auch auf den Tisch - Berge: „Wir hatten zwei Matches, es gab einen Freistoß für uns in Nähe des gegnerischen Strafraums.“ Das einzige Tor gegen Bielefeld fiel nach einer Ecke. Die Mischung der Truppe wird also hinterfragt. „Auf Problemen rumzureiten bringt nichts, es geht um Lösungen“, fordert Berge. „Es gibt auch keine Sündenbocktheorie." Wichtig ist für den ehemaligen Schalker, dass „es nicht nur um Erzählerei geht“.
Es ist das Winken mit dem Schlüssel zum Tor der Startelf. „Die Tür ist für die Jungs, die bislang außen vor sind, offen.“ Klare Ansage, am kommenden Sonntag zuhause gegen Hamm könnten Änderungen anstehen.