"Er ist der Typ, den wir gesucht haben", strahlt der Linienchef, mit Ballout endlich einen "defensivstarken Linksfuß zu haben, der auch weiß, wie man dazwischenkacheln muss". Lob bekommt derweil auch Mabtoul. "Er passt gut bei uns rein, ist spiel- und laufstark und hat einen guten Abschluss", skizziert Langenbach die Vorzüge. "Ich kann ihn hinter den Spitzen oder auf einer anderen offensiven Position einsetzen. Er ist ein guter Griff."
Zwar steht ihm für die Operation "Klassenerhalt" ein sehr junger Kader zur Verfügung, aber das stört den Trainer nicht. Schließlich kann er mit Bastian Görrissen, Pascal Langer, Michael Rothholz, Marcel Hofmann (RW Ahlen II) und Achilleas Courtoglou auch auf eine erfahrene Achse zurückgreifen. "Das ist mein Gerüst", nickt Langenbach. "Aber die Youngster sind ungemein lernfähig und auch willig, so dass ich mir keine Sorgen mache."
Auf die Frage, warum die Sportfreunde in der Lage sind, die Klasse zu halten, antwortet der ehemalige Kornharpener: "Weil die Einsatzbereitschaft und mannschaftliche Geschlossenheit stimmt." Und auch die Tatsache, dass möglicherweise sechs Teams abschmieren könnten, beunruhigt Langenbach nicht: "Letztes Jahr waren wir auch 13.! Also ist alles tiptop."
Doch einen kritischen Zusatz Richtung Verband kann er sich wie viele andere Kollegen auch nicht verkneifen: "Mit dieser Planungsunsicherheit, die durch die zahlreichen Absteiger geschaffen wird, wird uns das Leben unnötig schwer gemacht. Aber damit müssen wir umgehen können."