Und das mit gerade einmal 19 Jahren. Deutlicher kann man den Stellenwert des Torjägers für den ASC nicht beschreiben.
Wer gedacht hätte, dass die Last der Binde den jungen Mann in seiner Leistung beeinträchtigen würde, musste sich eines Besseren belehren lassen. Podehl erzielte seine Saisontreffer zwölf und 13 und schoss den FC Brünninghausen im Alleingang ab. Und offenbar hatte er genau das angedeutet. „Danke, „Maxi“, dass du Wort gehalten hast. Gut gemacht“, verneigten sich zwei ältere Besucher vor dem Youngster. Sie haben den Dank mit einer Bitte verbunden: „Hoffentlich bleibst du uns noch lange erhalten.“ „Ja“, nickte Podehl verlegen. Mit seiner Zukunftsplanung will er sich noch etwas Zeit lassen. Klar, dass längst höherklassige Vereine auf den Stürmer aufmerksam geworden sind. Einige Regionalligisten haben angeklopft, auch der Drittligist SC Paderborn hat bereits konkretes Interesse geäußert (RS berichtete).
Doch noch gibt es Hoffnung, dass die Wünsche der ASC-Fans erhört werden. Sportlich ist der Shooting-Star sicher nicht zu halten. Aber die Dortmunder haben noch ein Faustpfand in der Hinterhand. Da Podehl beim ASC-Sponsor Hecker Unternehmensgruppe bis zum Sommer 2019 eine Ausbildung zum Industriekaufmann absolviert, könnte es eine Überlegung sein, diese erst noch in Aplerbeck zu Ende zu bringen, bevor der große Fußball ruft. „Ich weiß es wirklich noch nicht. Ich werde irgendwann im Frühjahr eine Entscheidung treffen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Jetzt ist es erst einmal wichtig, dass wir alle zur Ruhe kommen. Das wird uns allen gut tun“, erklärte Podehl nach dem Spiel.
Sollte der ASC dann noch im Aufstiegsrennen sein, ist das für seinen Verbleib bestimmt nicht hinderlich. „Im Gegensatz zum letzten Jahr war die Vorrunde natürlich wirklich der Hammer“, nickt Podehl und verspricht: „Nach einer knallharten Vorbereitung werden wir weiter angreifen.“