Nach der direkten Wiederkehr in die fünfthöchste Spielklasse präsentierte sich der VfB Homberg so gefestigt, wie lange nicht mehr. Mit 53 Zählern wurden die Schwarz-Gelben Siebter in der Abschlusstabelle.
Das gab es für Homberg in der Oberliga noch nie. „Der Erfolg, der unter dem Strich herausgekommen ist, ist das Ergebnis harter und kontinuierlicher Arbeit. Die Mannschaft hat diese Tugenden auf dem Platz gelebt,“ lobt Trainer Stefan Janßen die Leistung seines Teams.
Im Nord-Westen Duisburgs scheint momentan allgemein Vieles zu passen. Aber auch dieses Jahr gilt es in Homberg wieder neue Herausforderungen zu meistern. „Wir konnten unsere erste Elf halten. Unseren zweiten Anzug haben wir jedoch so gut wie komplett abgegeben. Die vielen Neuen müssen erst integriert werden,“ sagt Janßen.
Neu dabei sind gleich neun Spieler. Neben Yassin Merzagua, Justin Walker und Nico Kuipers, die aus der aufgelösten U23 von RWO ins PCC-Stadion wechselten, sind zudem Julien Rybacki (SSVg Velbert), Mike Koenders (BV Cloppenburg), Samet Sadiklar (Duisburger SV), Tevfik Kücükarslan (Klosterhardt U19), Jonas Haub (Fortuna Düsseldorf U23) und Valdet Totaj (Fichte Lintfort) neu dabei.
Dem gegenüber stehen gleich elf Akteure, die sich verabschiedet haben und woanders ihr Glück versuchen. „Wir leben nicht von Stars, wir leben vom Gefüge und vom Teamgeist. Ein gewisser Stamm ist uns ja erhalten geblieben,“ meint Janßen zu seiner neuformierten Truppe.