Dennoch könnte es sein, dass die Aplerbecker doch noch den bitteren Weg in die Westfalenliga antreten müssen. In der Hand haben sie das jedoch nicht. Sollte es nur einen Aufsteiger in die Regionalliga West geben, müsste ein weiterer Verein absteigen. Aktuell wäre das der ASC, der sich am letzten Spieltag am SuS Neuenkirchen vorbeikämpfen konnte und nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den 14. Platz belegt. Und so geht der bange Blick nach Hamm.
Denn: Der Hammer Stadtteilklub Westfalia Rhynern ist als Zweitplatzierter der Oberliga Westfalen sportlich aufgestiegen. Die Lizenz haben sie auch schon erhalten, jedoch unter einer noch zu erfüllenden Auflage: ein Ausweichstadion. Die Anlage am Papenloh ist schließlich für die Sicherheitsspiele gegen Vereine wie Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen nicht geeignet, da dort unter anderem keine Fantrennung möglich ist. Die Evora-Arena der Spielvereinigung Hamm und das Wersestadion von Rot Weiss Ahlen sind bisher in Augenschein genommen worden. Eine Zusage gibt es aktuell jedoch noch nicht.
Auch die Spielvereinigung Hamm selbst, die als drittplatzierter Verein für die Rhyneraner nachrücken könnte, müsste sich noch ein Ausweichstadion suchen. Das Ahlener Wersestadion wird favorisiert, eine Zusage gab es bisher jedoch auch dafür nicht. Der TSV Marl-Hüls, der als Viertplatzierter noch als letztes Team in die Regionalliga nachrücken könnte, hat die Lizenz hingegen gar nicht erst beantragt.
Und so muss die Mannschaft von Trainer Adrian Alipour hoffen, dass die Hammer Stadionsuche erfolgreich beendet werden kann. Denn sonst wäre der 2:1-Heimsieg gegen den TSV Marl-Hüls am letzten Spieltag reine Makulatur.