Mit sieben Punkten aus vier Spielen hat der VfB Homberg, nach einem Jahr Abstinenz, eine mehr als gelungene Rückkehr in die Oberliga gefeiert. Nach dem 4:0-Auftakterfolg gegen Düsseldorf-West, dem 2:2 in Hilden und der 1:4-Heimpleite gegen Krefeld-Fischeln siegte der VfB am Wochenende in einem turbulenten Spiel mit 4:3 am Essener Uhlenkrug und stellt nach vier Partien gemeinsam mit Tabellenführer SSVg Velbert die beste Offensive der Liga.
Bereits in der letztjährigen Aufstiegssaison war der Angriff mit 90 Treffern das absolute Prunkstück. Damals war Dennis Wibbe hinter Marcel Kalski, der gegen den ETB den Siegtreffer in der letzten Minute erzielte, mit 13 Toren noch zweitbester Torjäger. In der neuen Spielzeit scheint der 23-Jährige seinen Mitspieler überholt zu haben. In Essen erzielte er das 1:0 und das 3:2 und erhöhte sein Konto damit auf vier Treffer, mit denen er aktuell die Torschützenliste anführt. "Damit hätte ich nicht gerechnet, auch weil ich grundsätzlich weniger darauf schaue, wieviel Tore ich selber schieße", gesteht der Rechtsaußen und fügt mit einem Augenzwinkern an: "Mit ein bisschen Glück kann ich in den nächsten 30 Spielen auch weiterhin oben stehen."
"Ich widme die Tore eigentlich immer den Leuten, die sich den ganzen Spaß hier angucken."
Dennis Wibbe (Stürmer VfB Homberg)
Zu seinen ersten Gratulanten zählte am Sonntag nach dem Spiel auch seine Großmutter. Auf die Frage, ob er seine Tore ihr widmen würde, antwortete der gebürtige Essener: "Ja, ich widme die Tore eigentlich immer den Leuten, die sich den ganzen Spaß hier angucken und da Geld für zahlen." Natürlich würden seine Verwandten und alle anderen Anhänger des VfB Homberg ihr Geld am liebsten weiterhin für Oberliga-Tickets ausgeben: Wibbes Fazit nach dem Sieg beim ETB: "Besonders in der zweiten Halbzeit hat man dann glaube ich schon gesehen, dass wir die bessere Mannschaft waren. Wir haben uns deutlich mehr Chancen erarbeitet und am Schluss hochverdient gewonnen. Das Ziel ist nach wie vor der Klassenerhalt und da tun drei Punkte am Wochenende natürlich immer gut."