Dennoch überraschte nicht wenige, dass Temur wieder an der Seitenlinie des Clubs steht, in dem nun endlich Ruhe einkehren soll. „Es ging relativ schnell. Denn auf der Trainersuche nach meinem Rücktritt fiel auch bald wieder mein Name und das Gespräch mit den Verantwortlichen lief so gut, dass ich glaube, es macht Sinn“, betont Temur, der inzwischen auch 23 Spieler im Training hat. „Aber so ist mir der Kader zu groß. Ein paar Leute werden noch aussortiert, bei denen reicht es einfach nicht für die Landesliga. Das wird wohl nächste Woche passieren.“ Fünf Spieler werden durchs Sieb rattern, diese sollen die zweite Mannschaft verstärken.
Auch wenn Temur seine Truppe momentan jeden Tag zu einer Trainingseinheit oder einem Testspiel begrüßt, sagt er: „Von einer vernünftigen Vorbereitung kann keine Rede sein. Der Trainingsplan stand, die Partien waren alle vereinbart. Das wurde alles über den Haufen geworfen.“
Auch abseits des Feldes hat sich einiges getan. Zum ersten Mal in der Vereins-Geschichte wurde eine Frau zur Ersten Vorsitzenden gewählt: Gülseren Kaya hat das Amt von Ismail Atamer übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen die Aufgabe nicht weiter ausfüllen konnte. Der weitere Vorstand: Orhan Öztürk (2. Vorsitzender), Murat Ali Blach (Kassenwart), Faruk Kulac (Geschäftsführer) und Aysel Sahin (Kassenprüferin).