Mit 30 Punkten ist die Mannschaft von Trainer Michele Lepore aktuell Spitzenreiter der Liga. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten Sportfreunde Niederwenigern beträgt ganze vier Zähler. Doch egal wie gut es für die Krayer läuft – das Wort "Aufstieg" bekommt man von Lepore nicht als Saisonziel zu hören, wie er vor einigen Wochen verriet: „Mein Ziel ist es, Spieler weiterzuentwickeln. Das Wort 'Aufstieg' werden Sie von mir nicht hören“, stellte er vor dem Spiel gegen die SpVgg Sterkrade-Nord klar.
Doch so viel Bescheidenheit ist angesichts der guten Leistung, die sein Team abruft, eigentlich gar nicht nötig. Die Partie gegen die Oberhausener ging zwar verloren, aber die letzten zwei Spiele konnten die Krayer wieder gewinnen. „Die zwei Siege nach der Niederlage gegen Sterkrade waren natürlich wichtig für uns. Wir waren dort zwar auch nicht schlecht, aber in den anderen Spielen haben wir es einfach besser gemacht, weil wir da die Tore gemacht haben“, analysiert der Trainer.
Am Sonntag hat seine Mannschaft die Chance, gegen den Duisburger SV den nächsten Dreier einzufahren. Der kommende Gegner befindet sich mit 13 Punkten auf dem 13. Platz. Für Lepore ist das jedoch kein Grund, die Duisburger zu unterschätzen: „Ich denke, es ist eine schwierige Aufgabe für uns. Es bedarf dabei hohen Einsatzes und voller Konzentration“, mahnt er. Verletzungsbedingt verzichten muss der Trainer dabei weiterhin auf Benjamin Teichmöller und Niklas Rieker. Beide Akteure werden voraussichtlich noch bis Januar fehlen.
Nach einer sportlichen Talfahrt mit Auf- und Abstiegen hat Lepore den Verein erst zur aktuellen Spielzeit als Cheftrainer übernommen. Sein erstes Fazit fällt positiv aus: „Ich fühle mich sehr wohl und es macht Spaß, hier zu arbeiten. Es ist sehr intensiv, wir wollen uns ständig weiterentwickeln. Ich lebe für diesen Job“, erzählt er.
Autorin: Charmaine Fischer