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Real lehnt Robinho-Offerte als "lächerlich" ab
Absage per Fax

Madrid: Real lehnt Robinho-Offerte als "lächerlich" ab
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Der FC Chelsea hat sich im Ringen um den brasilianischen Nationalspieler Robinho einen Korb von dessen Verein Real Madrid eingehandelt. Laut der spanischen Sportzeitung AS haben die "Königlichen" Chelsea per Fax mitgeteilt, dass Robinho nicht zu verkaufen sei.

Chelsea, Klub von Michael Ballack und seit Saisonbeginn trainiert vom früheren brasilianischen und portugiesischen Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari, hatte am Freitag auf seiner Internetseite ein offizielles Angebot an Real bestätigt, ohne jedoch eine Summe zu nennen. Laut Medienberichten soll es sich um 25 Millionen Euro gehandelt haben. Die von Bernd Schuster trainierten Madrilenen sollen laut der Sportzeitung Marca die Offerte als "zu niedrig, um nicht zu sagen lächerlich" bezeichnet haben und wollen keine weiteren Verhandlungen führen. Der 24 Jahre alte Robinho, der schon 50 Einsätze für die Selecao absolviert hat, spielt seit 2005 in Madrid. Erst am Donnerstag hatte der portugiesische Stürmerstar Cristiano Ronaldo, für den Real angeblich 85 Millionen Euro Ablöse geboten hatte, erklärt, dass er bei Champions-League-Sieger Manchester United bleiben wird.

Chelsea stehen zum Saisonauftakt die Ivorer Didier Drogba (Knieverletzung) und Salomon Kalou (Olympia-Teilnahme) als Stürmer nicht zur Verfügung. Im Angriff kann Scolari derzeit nur mit dem Franzosen Nicolas Anelka, dem Ukrainer Andrej Schewtschenko sowie dem Peruaner und Ex-Bundesliga-Profi Claudio Pizarro (früher Werder Bremen und Bayern München) planen. Pizarro soll allerdings in den Planungen des neuen Cheftrainers kaum eine Rolle spielen.

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