Die Gesamteinnahmen des Turniers sind im Vergleich zur vergangenen EURO 2004 in Portugal um 448 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro gestiegen. Das meiste Geld brachte der Verkauf der TV-Rechte (800 Millionen Euro) gefolgt von den Sponsoring-Einnahmen (280), sowie dem Verkauf der VIP-Pakete (130) und normalen Eintrittskarten (90).
Allerdings haben sich die Ausgaben in Höhe von 600 Millionen Euro nahezu verdoppelt. 450 Millionen Euro aus dem Gewinn fließen direkt an die 53 UEFA-Verbände. Beeindruckt zeigte sich die UEFA zudem vom öffentlichen Interesse. Demnach stieg die Einschaltquote im Vergleich zur EURO 2004 in der Schweiz um 29,9 und in Österreich um 33,9 Prozent. In Spanien wurde mit dem Endspiel, das dort 14,5 Millionen Menschen verfolgten, ein neuer TV-Zuschauer-Rekord erzielt. In Deutschland wurde dieser beim Halbfinale gegen die Türkei mit 29,43 Millionen Fans vor den Bildschirmen nur knapp verpasst.
Auch für die Tourismusbranche der Gastgeberländer hat sich die EM gelohnt. Laut UEFA sind die Fans im Schnitt 3,6 Tage in Österreich und 3,4 Tage in der Schweiz geblieben und haben dort 1326 bzw. 983 Euro ausgegeben.