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SG Schönebeck: Stefanie Weichelt erwartet Bestandsaufnahme
„Schritt nach vorne“

SG Schönebeck: Stefanie Weichelt erwartet Bestandsaufnahme
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Zwar hat die SG Schönebeck die Pokal-Pflichtaufgabe gegen den SV Johannstadt mit einem 10:1-Sieg locker erfüllt, doch Stefanie Weichelt sah dennoch Verbesserungspotenzial: „Im Torabschluss hätten wir noch konsequenter sein können. Aber insgesamt bin ich mit unserem Auftritt zufrieden, zumal es gegen unterklassige Gegner zumeist schwieriger ist, als gegen Kontrahenten die auch mitspielen.“

Auf so eine Mannschaft darf sich die 25-Jährige dann am Sonntag freuen, wenn der VfL Wolfsburg zum Ligaauftakt in Essen gastiert. „Da treffen zwei aufeinander, die nach vorne spielen und auf einem vergleichbaren Niveau stehen“, blickt Weichelt voraus und betont: „Neuzugänge gibt es auf beiden Seiten, deshalb wird interessant zu sehen sein, wie die bereits im Team integriert sind. Der VfL will sich bestimmt nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, aber in der Vergangenheit zeigten sie sich vorne stärker als hinten.“

Eine Chance, die vor allem die Stürmerin nutzen will. Überhaupt brennt Weichelt darauf, dass es endlich los geht: „Die Freude ist sehr groß, denn erst am Sonntag wird sich zeigen, wo wir stehen und wie wir als Mannschaft funktionieren. Auf diese Bestandsaufnahme bin ich gespannt.“

Die von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger angesprochene zugenommene Leistungsdichte (siehe Bericht) sieht auch die Schönebeckerin: „Schon in der letzten Saison war der Qualitätsunterschied nicht mehr so krass, da konnten einige Teams die Favoriten ärgern. Es fehlte aber an der Konstanz.“ Dennoch habe der Frauenfußball einen Schritt nach vorne gemacht, nicht zuletzt durch viele junge Talente.

Weichelt: „Der FCR Duisburg hat auch in dieser Spielzeit die Chance auf den Titel, aber man muss sehen, wie diese sehr junge Truppe die dreifache Belastung von Meisterschaft, UEFA-Cup und Pokal verkraftet.“ Während Rekordmeister FFC Frankfurt immer in der Verlosung ist, hat die Bürokauffrau noch einen Tipp parat: „Bayern München ist mein Geheimfavorit, die habe ich auf dem Zettel. Es wird aber eine sehr enge Saison, in der vier, fünf Mannschaften oben mitmischen.“

Dazu soll auch die SGS gehören. Im letzten Jahr belegte die Truppe von Trainer Ralf Agolli den siebten Rang, das geht besser, meint auch Weichelt: „Wir peilen Rang vier bis fünf an. Das wäre auch in der letzten Saison drin gewesen, wenn wir nicht so einen holprigen Start hingelegt hätten. Das Potenzial dazu haben wir auf jeden Fall.“ Den ersten Beleg dafür wollen Weichelt und Co. gegen die „Wölfinnen“ liefern.

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