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SG Schönebeck
„Den Rhythmus wiederfinden“

SGS: Immer wieder diese unnötigen Rückschläge
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Kaum hat sich der Frauen-Bundesligist SG Essen-Schönebeck etwas Luft im Abstiegskampf verschafft, macht sie sich in einem Spiel wieder alles zunichte.

Ein Unentschieden am Wochenende gegen den FF USV Jena hätte bereits gereicht, um den Tabellenvorletzten auf Distanz zu halten. Stattdessen aber trennt die beiden Klubs nach der 1:2-Pleite aus Sicht der SGS nun lediglich ein Zähler.

„Nach so einer Niederlage braucht man schon ein bisschen länger, bis man die verdaut hat. So ging es mir zumindest“, betont Trainer Markus Högner. Bei der Ursachenforschung aber tun sich die Verantwortlichen schwer. Fakt ist, dass die Essenerinnen immer Schwierigkeiten bekommen, wenn es gegen Gegner auf Augenhöhe geht. „Die Mannschaft hat ein Problem, wenn sie das Spiel machen muss“, fasst Högner die Situation zusammen. Unerklärlich ist dennoch, warum die Zweikämpfe nicht so engagiert angenommen wurden wie zum Beispiel noch vor zwei Wochen gegen den SC 07 Bad Neuenahr.


Gefordert ist die Mannschaft nun in den kommenden beiden Partien, denn da warten weitere Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Am Sonntag tritt die SGS zunächst beim 1. FC Saarbrücken an, eine Woche später gastiert Bayer 04 Leverkusen im Stadion „Am Hallo“. Sechs Punkte will Högner erst gar nicht als Marschroute vorgeben. Eine weitere Niederlage allerdings wäre fatal. „Nach der Leistung gegen Jena müssen wir unseren Rhythmus wiederfinden“, sagt der Trainer der Schönebeckerinnen und fügt optimistisch hinzu: „Der Gegner steht auch unter Druck und auswärts haben wir bisher besser agiert.“

Änderungen wird Högner in jedem Fall in der Startelf vornehmen müssen. Kyra Malinowski ist nach ihrer Gelb-Roten-Karte gesperrt. Im Trainingsspiel gegen die zweite Mannschaft stellte der 43-Jährige auf zwei Spitzen um. Eine Kandidatin für die Anfangsformation wäre Caroline Hamann. Große Hoffungen ruhen auch auf der Rückkehr von Sofia Nati, die wird sich allerdings noch etwas verzögern. Die 17-Jährige laboriert derzeit an einer schweren Grippe. Nicht auszuschließen ist aber aktuell, dass die Offensivspielerin gegen Leverkusen ihr Comeback nach ihrem Kreuzbandriss feiert. Ilka Pedersen, die bereits gegen Jena wegen einer Nierenbeckenentzündung passen musste, wird wohl ebenso in Saarbrücken fehlen wie Ina Mester, der das Verletzungspech in dieser Saison treu bleibt.

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