"Gerade die Höhe des Sieges tut gut. Denn die schwierigen Aufgaben kommen erst noch", meint der neue SVS-Spielertrainer. Der mittlerweile 35-Jährige blickt auf eine mehr als stattliche Karriere im Amateurfußball zurück. Bei der Jugend und den Amateuren von Borussia Dortmund fing sie an, über die Stationen Preußen Münster, SpVgg. Erkenschwick, Hammer SV, Westfalia Rhynern und TSG Dülmen ging es zum Lüner SV. In der ganzen Zeit wohnte Bördeling weiter in Südkirchen, der kleinen Gemeinde, irgendwo auf einem Seitenweg von Dortmund nach Münster.
"Ich war ständig unterwegs", sagt Bördeling. "Irgendwann reichte es." Der SVS, in der Vorsaison erst am letzten Spieltag vor dem Abstieg gerettet, hörte von diesen Gedankengängen und schnappte zu. Und so hält der Coach nun auf den Bezirksliga-Sportplätzen der Staffel 8 seine Knochen hin. "Ich bis näher an meiner Familie und kann noch etwas weiterspielen", bemerkt er zufrieden.
Wie sich beim klaren Erfolg in Massen zeigte, bringt er viel Qualität in das Südkirchener Spiel ein. Die Mannschaft des Vorjahres blieb im Kern zusammen, wenngleich neben Bördeling noch fünf weitere Neue kamen. "Man darf das Vorjahr nicht vergessen. Deshalb geht es darum, so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben."
Der Club aus dem gegografischen Randbereich der Staffel 8 blickt dabei einem besonderen Highlight entgegen. Am Samstag, 23. August, kommt der SV Herbern zum großen Nachbarschaftsderby.