"Es sind viele dumme Tore gefallen, aber so etwas kann man nicht mit Absicht machen. Ich glaube an die Unschuld der Spieler", sagte der Coach der Bild am Sonntag mit Blick auf die 1:5-Niederlage des FCK bei Hannover 96 am 26. November 2005, die angeglich durch Manipulation zustande kam. Für Wolf, der erst drei Tage vor der Partie sein Amt bei den Pfälzern angetreten hatte, ist eine Manipulation aber dennoch nicht völlig auszuschließen.
"Allerdings lege ich nach dem Hoyzer-Skandal für niemanden meine Hand ins Feuer", erklärte der 50-Jährige und forderte eine rasche Aufklärung: "Ich will einen sauberen Fußball haben. Wenn etwas gewesen sein sollte, muss es aufgeklärt werden." Ob die Pfälzer etwas zur Aufklärung der Vorwürfe beitragen können, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Seit der Partie in Hannover wurde beim heutigen Zweitligisten die komplette Klubführung und fast der gesamte Profikader ausgetauscht.
Von den in Hannover eingesetzten Profis steht lediglich der damals eingewechselte Axel Bellinghausen noch bei den Roten Teufeln unter Vertrag.