Wenn die Jungs Fragen zum Cup haben, können sie gerne zu mir kommen“, grinst der Rückkehrer, der in der vergangenen Saison für TuRU Düsseldorf kickte.
Eine Erfahrung durfte der Routinier aber noch nicht machen: Im DFB-Pokal die erste Runde zu überstehen. Bei seinem einzigen Einsatz schied er 2005 mit Wuppertal gegen 1860 München aus – 1:2. „Das war sehr unglücklich, so etwas vergisst man nicht“, berichtet der angehende Grundschul-Lehrer. Genau genommen hat er sich ein Erfolgs-Erlebnis mit seinem Wechsel an die Wupper 2003 selbst verbaut. Denn Velbert warf kurz nach dem Transfer in der ersten Runde den FSV Mainz 05 mit 5:3 nach Elfmeterschießen raus. „Der Verein hat in den letzten Jahren gemerkt, was im Cup alles möglich ist“, bemerkt Gensler, der damals als Zuschauer im Stadion mitfieberte.
Ist der NRW-Ligist nun etwa ein Mitfavorit auf den Titel, wie es die Konkurrenz schon allein aufgrund der Statistik behauptet? „Der WSV ist der Top-Favorit, auch Essen sollte man auf der Rechnung haben. Aber wenn man uns diese Rolle geben will, können wir in diesem Wettbewerb sicherlich gut damit umgehen“, lächelt der frühere Düssseldorfer. Schließlich würde er seinen beiden Titeln nur zu gerne einen dritten hinzufügen – auch wenn der große WSV in dieser Saison bei normalem Verlauf schon im Achtelfinale warten würde…