Während Kapitän Andreas Lambertz einen eigenen Einsatz schon ausschließen kann, gehen auch bei Goalgetter Axel Lawarée die Chancen gen Null. „Ihm zwickt es immer noch in der Wade und im Oberschenkel“, betont Trainer Norbert Meier: „Es ist besser, wenn wir ihn schonen und hoffen, dass er dann beim nächsten Heimspiel in zwei Wochen dabei ist.“
Auch Sturmpartner Kenan Sahin hat große Probleme. Das Knie des Angreifers ist aufgrund einer Meniskusreizung geschwollen. Und genau jetzt ist die Fortuna in der Situation, die Meier immer wieder betont: „Wir brauchen jeden einzelnen Kicker unseres Kaders.“ Deshalb sagt er vor dem Auftritt in Sandhausen: „Ich will sehen, wie wir ohne die Stammkräfte zurechtkommen. Ich freue mich auf das Match.“
Dabei ist der Gegner nicht zu verachten. Abwehrspieler Palikuca, der ebenfalls noch verletzungsbedingt passen muss, warnt: „Nach dem durchwachsenen Start haben die mit zwei Siegen in Folge ganz schön Rückenwind. Die Brust ist draußen, der Kopf ist oben, das kennt man doch.“ Und weiter: „Außerdem wird dort eine volle Hütte erwartet, wie lange nicht mehr. Da ist man als Spieler top motiviert. Aber für uns ist das keine neue Situation, wenn die Gegner um ihr Leben rennen.“
Dennoch macht sich der ehemalige St. Paulianer keine Sorgen, dass etwas schief gehen könnte: „Wichtig ist, dass wir das umsetzen, was der Trainer uns mit auf den Weg gibt.“ Und dabei ist es wirklich egal, wer am heutigen Sonntag um 14 Uhr im Hardtwald aufläuft.