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Düsseldorf: Palikuca verärgert über Besucher in der Reha
„Will hier keinen mehr sehen“

Düsseldorf: Palikuca verärgert über Besucher in der Reha
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Bekim Kastrati, Kapitän Andreas Lambertz, Axel Lawarée und Robert Palikuca – eine Liste der derzeitigen Düsseldorfer Stammgäste in der Reha.

Letztgenannter betont deshalb: „Ich will hier keinen mehr sehen. Echt ärgerlich, dass wir schon wieder vier Ausfälle haben. Bleibt nur zu hoffen, dass keiner mehr dazu kommt und diejenigen, die da sind, schnell zur Mannschaft stoßen.“ Im RS-Interview erklärt der Innenverteidiger seinen Heilungsverlauf und wie er mit seinen Kollegen zufrieden ist. Robert Palikuca, Ihre Genesung dauert länger als zunächst vermutet. Was ist da los? Natürlich war die Hoffnung da, nach drei Wochen wieder angreifen zu können. Aber als ich in der zweiten Woche beim Aqua-Jogging Probleme hatte, war klar, dass ich länger brauche. Das heißt im Klartext? Das reine Lauftraining habe ich nun vollkommen beschwerdefrei abgeschlossen, jetzt geht es um Fußball spezifische Übungen. Wenn alles optimal läuft, ist die Reha Ende nächster Woche vorbei. Aber zu diesem Zeitpunkt weiß man halt noch nicht, wie die Adduktoren auf die Belastung reagieren. Wie waren Sie mit Ihren Kollegen zufrieden, als Sie nur zusehen konnten? Ich bin mit den Ergebnissen absolut einverstanden. Wir haben aus den letzten beiden Partien vier Punkte geholt und sind dabei zu Null geblieben. Außerdem waren wir jeweils die überlegene Mannschaft. Nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Paderborn haben wir uns auch in der Gesamtheit weiterentwickelt. Dennoch standen nach der letzten Partie gegen Unterhaching die Stürmer stark in der Kritik. Für Sie verständlich? Ich verstehe nicht, dass die Stimmung sich innerhalb einer Woche so verändern kann. In Burghausen haben wir vier Tore geschossen und unsere Angreifer haben alles richtig gemacht, jetzt haben wir gegen Haching keine Chance genutzt und die Jungs bekommen auf die Mütze. Man muss sehen, dass sie einen Riesenaufwand betreiben. Das wird sich langfristig auszahlen. Es dürfen aber auch Mittelfeldspieler oder Verteidiger Tore schießen. Trotzdem darf man nicht verschweigen, dass der Fortuna-Angriff ohne Axel Lawarée nur die Hälfte wert ist. Axel hat sich bis zu seiner Verletzung in einer großartigen Verfassung präsentiert. Wenn ein Spieler so gut drauf ist und plötzlich ausfällt, vermisst man diesen immer schmerzlich. Momentan ist eben Axel in dieser Top-Form, aber viel wichtiger ist doch, dass die Mannschaft ihren guten Lauf beibehält. In der Abwehr haben Sie noch einen neuen Kollegen dazu bekommen. Hatten Sie den Namen Bruno Custos vorher schon mal gehört? Ja klar, dennoch war ich überrascht, wie schnell so etwas gehen kann. Auf einmal stand er, ohne eine Trainingseinheit mit dem Team zu absolvieren, auf dem Platz. Ich hoffe, dass er sich bei uns fußballerisch schnell einfindet. Bei der Integration mache ich mehr überhaupt keine Sorgen, das klappt in unserer Truppe eigentlich immer einwandfrei.

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