„Von der fußballerischen Leistung und von der Aggressivität hatten wir zuwenig gezeigt, wie schon in Emden“, erklärte der Wuppertaler Linienchef.
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So war der Freistoß von Michael Lejan in der 83. Minute eine von drei Chancen für den WSV, fast im Gegenzug spielte der flinke Sebastian Hofman im Wuppertaler Strafraum den rot-blauen Kapitän Björn Weikl aus und traf aus acht Metern zum 1:0. Der Bindenträger der Bergischen war nach dem Spiel auch nicht über den Stuttgarter Sieg überrascht, denn „wir waren nicht auf dem Platz präsent und zu spät in den Zweikämpfen. Außerdem waren die Abstände zwischen den Mannschaftsblöcken zu groß, dass keine Pässe ankamen.“ So überraschte es die Zuschauer auch nicht, dass die stets aktiveren Cannstädter in der Nachspielzeit auch noch durch Sebastian Rudy zum 2:0-Endstand einnetzten. VfB-Coach Rainer Adrion freute sich über den ersten VfB-Dreier: „Wir haben die letzte spielfreie Woche gut genutzt, wichtig war auch, dass wir ein Spiel, das auf der Kippe stand, gewonnen haben."
So hingen die Geigen tief bei den Wuppertaler Betreuern und WSV-Manager Carsten Pröpper brachte es auf den Punkt. „Jeder Spieler sollte nun in sich hineinhorchen und überlegen, wo er steht und was er nächste Woche besser machen kann“, erklärte der ehemalige Bundesligaprofi mit ernstem Gesicht. Eins ist klar, wenn die Wuppertaler in der nächsten Woche wieder so eine Leistung gegen die starken Offenbacher Kickers abliefern, dann werden sie gegen die Hessen keine Punkte einfahren.