Und dass, weil der Kapitän nach seinem Muskelfaserriss in der zweiten Hälfte gegen den Oberligisten eine überragende Leistung zeigte. Bommer ist zufrieden: „Er hat ein deutliches Zeichen gesetzt, die Bälle perfekt diagonal verteilt. Und mit seiner Präsenz auf dem Platz hat er für die nötige Klasse gesorgt, um die Partie in den Griff zu bekommen.“
Mit dieser Spielvariante ist der MSV noch schwerer auszurechnen. Der Protagonist selbst bleibt aber gelassen und ruhig, obwohl ihn die Kollegen und Verantwortlichen in den letzten Tagen mit Lob überschütteten.
Damit dürfte der Spielführer gegen Hansa Rostock sicher mit an Bord sein. „Der Sieg bei den Hamburgern war eine Pflichtaufgabe. Nicht mehr und nicht weniger. Meine Leistung war in Ordnung. Trotzdem sollten wir nicht alles auf die Goldwaage legen“, stapelt „Grille“ tief. Er weiß warum: „Am Montag ist dieser Erfolg nichts mehr wert. Dann zählen nur noch die drei Zähler.“
Dennoch war das Weiterkommen an der Alster in seinen Augen wichtig: „Durch solche Siege holst du dir Selbstvertrauen. Und mir persönlich hat es sehr gut getan, dass ich nach meiner Verletzungspause wieder ein Teil der Mannschaft bin.“