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RWO: Saisoneröffnung: Wunde Finger und hohe Taktzahl
35-Punkte-Plan wurde erfüllt

RWO: Saisoneröffnung: Wunde Finger und hohe Taktzahl
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Am Samstag fand beim Zweitliga-Aufsteiger aus Oberhausen die offizielle Saisoneröffnung statt.

Alles auf dem weiten Gelände hinter dem Stadion Niederrhein. Daher wirkte die Kulisse auf den ersten Blick ziemlich überschaubar. Aber spätestens bei der Autogrammstunde zwischen 15 und 16 Uhr wurde klar, auch beim Thema Andrang im Vorfeld der Saison haben sich die Oberhausener gesteigert. Die Besucherzahl aus dem Vorjahr wurde locker überboten. Die Kicker schrieben sich die Finger wund und die Fans warteten in aller Ruhe in der locker 150 Meter langen Schlange. Und zwar auf die neuen und sehr stylischen Autogrammkarten der Kleeblätter. Die sind auf jeden Fall schon tauglich für das Bundesligaunterhaus. Im Vorfeld gaben die Mannschaft und die Verantwortlichen auf der Bühne einen Einblick, was in den letzten Wochen geleistet wurde. Und natürlich, was noch vor den Oberhausenern liegt. Abseits der Mannschaft stand natürlich der 35 Punkte umfassende Plan der DFL mit Blick auf die RWO-Spielstätte im Vordergrund. Am Freitag sollte alles fertig sein und wurde es auch. Vorstandsmitglied Thorsten Binder brachte die nötigen Unterlagen persönlich nach Frankfurt.


Binder: „Es ist wirklich enorm, was die Stadt und die beauftragten Firmen geleistet haben. Es wurden Wochenend- und Nachtschichten eingelegt. Vor allem das Thema Rasenheizung mussten wir angehen. Jetzt liegt der Rasen und wir hoffen, das passt bis zum Match gegen Bayer Leverkusen. Zudem mussten wir unter anderem einen separaten Rollstuhleingang schaffen und eine Servicekraft für die Rollstuhlfahrer. Es wurden Moderatorenplätze für das Fernsehen angelegt, der Presseraum muss 40 Plätze bieten. In der Gästekurve entstand eine zusätzliche Toilettenanlage und das VIP-Zelt wurde umgesetzt. Das sind nur einige der Punkte, die wir erfüllen mussten.“

Daher wird klar, in der Sommerpause stand für die Oberhausener frei nach dem eigenen Motto richtig Maloche auf dem Plan. Mit der man sich auseinandersetzte, wie Geschäftsführer Gerd Kehrberg erklärte: „Wir haben zuletzt eine sehr hohe Taktzahl angeschlagen. Ich dachte, höher geht es kaum. Aber wir haben sie nochmals fast verdoppelt. Denn die Strukturen mussten erweitert werden. Wir brauchten Räume und Leitungen für unseren Medienbeauftragten oder unseren Webmaster. Bis zum Ende der Woche werden wir alle Arbeiten vermutlich abgeschlossen haben. Und dann ist der nächste Schritt der Professionalisierung abgeschlossen.“

So dass die Liga bald starten kann, zumindest was den außersportlichen Bereich angeht. Zur Mannschaft äußerte sich unter anderem der Sportvorstand Thomas Dietz: „Wir haben unsere Zielrichtung weiterverfolgt und Jungs aus der Region dazu geholt. Diese Burschen identifizieren sich mit dem Weg, für den wir stehen. Einmal haben wir etwas weiter in den Süden geschaut und Felix Luz gefunden. Eine Spielerpersönlichkeit und ein Typ, der uns auf jeden Fall weiter bringt.“

Was in der Zukunft auch für Tino Westphal gelten soll. Im Gegensatz zu Luz ist er der Kicker, der den größten Sprung vor sich hat. Immerhin kickte er zuletzt noch in der Verbandsliga. Lob gab es von Dietz: „Seit der ersten Einheit vermittelt er den Eindruck, dass er es hier sofort schaffen kann.“

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