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BVB: Zorc und Klopp zaubern „Mister X“ aus dem Hut
Südkoreaner Lee kommt bis 2009

BVB: Zorc und Klopp zaubern „Mister X“ aus dem Hut
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Manchmal kommt es anders, und meistens als man denkt.

Unter diesem Motto lässt sich der jüngste Transfer-Coup von BVB-Sportdirektor Michael Zorc und Coach Jürgen Klopp wohl am besten kategorisieren. Anstatt des in der Gerüchteküche heiß gekochten algerischen Nationalspielers Nadir Belhadj (RC Lens) zauberten die beiden am späten gestrigen Mittwoch einen „Mister X“, nämlich den Südkoreaner Young-Pyo Lee, als Ersatz für den langzeitverletzten Linksverteidiger Dede aus dem Hut. Über die Ablösesumme machte der BVB keine Angaben.

Der 31-Jährige kickte in den letzten drei Jahren für den englischen Premier League Club Tottenham Hotspur, wurde dort zuletzt jedoch nicht mehr berücksichtigt. Davor spielte der 97-malige Nationalspieler drei Jahre für den PSV Eindhoven und wurde mit dem Club zweimal holländischer Meister (2003, 2005). Lee ist sowohl auf der linken als auch auf der rechten Abwehrseite einsetzbar, kann jedoch auch im defensiven Mittelfeld agieren. Damit erfüllt der Südkoreaner die Hauptanforderung von Klopp, flexibel und vielseitig verwendbar zu sein.

Von einem langfristigen Engagement sahen beide Parteien ab, der Vertrag des Südkoreaners endet am 30. Juni 2009. Bis dahin wird der Defensiv-Spezialist mit der Rückennummer „3“ auflaufen und sich mit dem 20-Jährigen Marcel Schmelzer um den Posten auf der linken Außenbahn streiten. Bereits am Samstag in der Bundesliga-Partie gegen Energie Cottbus ist der neue Mann spielberechtigt. Da ihm bis dahin jedoch nur zwei Tage mit der Mannschaft bleiben, ist es wahrscheinlich, dass Klopp fürs erste weiterhin auf Schmelzer setzen wird.

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