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Hoffenheimer Erfolgsgeschichte findet Fortsetzung
Ragnick-Truppe weiter Tabellenführer

Hoffenheim: Erfolgsgeschichte findet Fortsetzung
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Dorfklub 1899 Hoffenheim mischt weiter die Bundesliga auf.

Eine Woche nach dem Traumstart in die Saison bei Energie Cottbus (3:0) setzte sich der Neuling bei seiner Heimpremiere in der Eliteklasse im Mannheimer Exil 1:0 (1:0) gegen Mitaufsteiger Borussia Mönchengladbach durch und verteidigte zunächst einmal erfolgreich die Tabellenführung. Der Bosnier Vedad Ibisevic (31.) erzielte den entscheidenden Treffer gegen die Gladbacher, die mit zwei Niederlagen in Folge einen klassischen Fehlstart hinlegten. Vor 26.300 Zuschauern im ausverkauften Carl-Benz-Stadion - darunter Gladbach-Fan und DFB-Präsident Theo Zwanziger - wirkten die Hoffenheimer, deren 50 Millionen teure und 30.000 Zuschauern Platz bietende neue Rhein-Neckar-Arena erst zu Beginn der Rückrunde bezugsfertig ist, in der Anfangsphase nervös. Das Team von Trainer Ralf Rangnick war zwar um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht, machte dabei aber viele Fehler. Die Mannschaft aus dem 3300 Einwohner zählenden Stadtteil von Sinsheim, die ohne Andreas Ibertsperger (Wadenverletzung), Chinedu Obasi (Olympia-Abstellung), Jonas Strifler (Rückenprobleme) und Wellington (Muskelfaserriss) auskommen musste, konnte sich erst in der 20. Minute die erste gute Gelegenheit durch den Bosnier Sejad Salihovic erarbeiten. Im Anschluss an diese Szene wurden die Gladbacher, die auf die verletzten Soumaila Coulibaly, Steve Gohouri, Sebastian Schachten sowie Sharbel Touma verzichten mussten und bei denen Nationalspieler Oliver Neuville aufgrund seines Trainingsrückstands zunächst nur auf der Ersatzbank saß, immer stärker in die Defensive gedrängt. Nach dem Demba Ba und Per Nilsson zwei gute Chancen für den Klub von Mäzen Dietmar Hopp nicht nutzen konnten (29.), machte es Ibisevic, der schon in Cottbus zweimal getroffen hatte, besser. Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Gäste zwar um den Ausgleich, allerdings waren die Angriffsversuche zumeist äußerst harmlos und stellten die Gastgeber zunächst vor keine ernsthaften Probleme. Nach einer Stunde reagierte Borussen-Trainer Jos Luhukay und wechselte sowohl Neuville als auch Sturmkollege Rob Friend ein. Trotz der Einwechslung des "ersten Sturms" sorgte zunächst die Gladbacher Abwehr für Gefahr vor dem eigenen Tor. Nach einem katastrophalen Fehler von Innenverteidiger Jan Ingwer Callsen-Bracker konnten die Hoffenheimer das Chaos im Strafraum der Gäste aber nicht nutzen (64.). Nur fünf Minuten später vergab Ba die große Gelegenheit zur Vorentscheidung. Dasselbe Kunststück gelang Nilsson 60 Sekunden später bei seinem Kopfball an die Latte.

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