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RevierSport präsentiert die Einzelkritik vom Schalker Auftritt gegen Hannover.Mathias Schober (3+): Lieferte erneut eine fehlerfreie Leistung ab. Sicher in der Luft und am Boden. Einmal sogar brandgefährlich, als sein Gegenüber einen weiten Abschlag über die Latte lenken musste.
Heiko Westermann (4): Nach wie vor merkt man ihm an, dass der rechte Verteidiger nicht seine Lieblingsposition ist. Auf dem Weg nach vorne besser als in der Defensive, wie bei einem schönen Fernschuss aus 25 Metern (10.)
Benedikt Höwedes (3+): An ihm wird Mladen Krstajic vorerst nicht vorbei kommen. Nicht nur in der Deckung tadellos, sondern auch mit einem Kopfball, den Enke aus dem kurzen Eck fischte, gefährlich (18.).
Marcelo Bordon (2+): Mike Hanke wird nachts von ihm geträumt haben! Mit seinem Treffer zum 1:0 und der Vorlage zum zweiten Treffer ebnete er den Weg zum Schalker Sieg.
Christian Pander (2): Musste nach einer sensationellen ersten halben Stunde durchschnaufen, ehe er nach der Pause wieder mehr nach vorne brachte. Bei jeder scharfen Hereingabe brannte es im 96-Strafraum.
Jermaine Jones: Nach der bösen Blutgrätsche von Altin Lala war die Partie für ihn nach 29 Minuten beendet. Bis dahin so stark wie gewohnt.
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Musste nach der bösen Attacke von Altin Lala raus: Jermaine Jones. (RS-Foto: firo)
Fabian Ernst (4+): Das Spiel lief weitestgehend an ihm vorbei, ohne dass er eine schwache Partie bot. Beschränkte sich darauf, im Mittelfeld die Ordnung zu halten und die Bälle zu verteilen.
Levan Kobiashvili (3): Mister Zuverlässig! Mit seiner Ballsicherheit ein ganz wichtiger Mann, ohne dass er die großen Akzente setzte. Schirmte für Pander ab, wenn der nach vorne stürmte.
Halil Altintop (4): Konnte sich nicht wirklich für einen Platz in der Startformation empfehlen. Fand kaum Bindung zum Spiel und wirkte bei den wenigen Szenen unglücklich.
Kevin Kuranyi (2+): Toller Saisonstart des oft kritisierten Goalgetters! War zweimal genau an der Stelle, wo ein Mittelstürmer auf seine Chance lauern muss. Das 2:0 drückte seine pure Willenskraft aus.
Ivan Rakitic (2): Gegenüber der schwachen Vorstellung am Mittwoch wie ausgewechselt. Lieferte bei zwei von drei Toren die Vorlage. Genau so ist er aus der ersten Elf nicht wegzudenken.
Carlos Grossmüller (4): Agierte wie so oft im vergangenen Jahr mit viel Aufwand, aber eben ohne den notwendigen Ertrag.