Gegen Essen gab es in der Defensive noch einige Abstimmungsprobleme. Kann man diesen Misstand bis zur Partie gegen Leverkusen beheben?
Wenn immer die Innenverteidiger Schuld wären, wäre der Fußball so einfach. Aber so ist es nicht, deshalb haben wir die Themen in einer Sitzung angesprochen. Jedes Spiel ist jedoch wichtig, weil man Erfahrung sammelt. Wenn man sich drauf einlässt, lösen sich Probleme oft in Luft auf. Leverkusen musste im Pokal über 120 Minuten gehen, wirkte gegen Oberhausen nicht ganz auf der Höhe, welche Erkenntnisse konnten Sie aus dieser Partie für ihr Team ziehen?
Ich habe mir das Match gestern Abend angeguckt. Leverkusen ist eine sehr spielstarke Mannschaft, die sehr flexibel agieren kann. Im Pokal kann viel passieren, deshalb war die Partie gegen Oberhausen für unsere Analyse jetzt nicht so wichtig. Sie haben wohl das undankbarste Los der ganzen Runde bekommen.
Mit Mainz haben Sie in der letzten Saison zweimal gegen Bruno Labbadia verloren. Sind aller guten Dinge drei?
Bruno hatte recht viel Glück, vor allem im zweiten Spiel. Wir haben ein Tor bekommen, das gar keins war, von daher würde ich dieses Match nicht als Niederlage nehmen. Wir sind quitt, da gibt es nichts aufzuholen.