"Wir haben mit dem Sportministerium eines Landes verhandelt, das Interesse an einer Vormachtstellung in bestimmten Bereichen hat", sagte Manager Dieter Hoeneß zu Morgenpost Online, ohne nähere Angaben über das Land zu machen. Allerdings sei der sportliche Erfolg des Vereins nicht von einem großen Investor abhängig. "Der Reiz ist da, keine Frage", sagte Hoeneß, "aber wir müssen diesen Weg nicht mehr auf Gedeih und Verderb gehen."
Der anvisierte strategische Partner soll durch einen Einstieg bei der Kapitalgesellschaft einen Erlös von rund 50 Millionen Euro einbringen. Anders als zu Beginn der Suche vor drei Jahren sieht Hoeneß die Voraussetzung dafür jetzt günstiger. "Damals waren wir nicht so attraktiv, weil wir mit dem Geld Schulden hätten abbauen müssen. Jetzt könnte das Geld eins zu eins in die sportliche Entwicklung fließen", meinte der Manager.