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Hoeneß: "Abramowitsch stinkt mir gewaltig"
Klinsmanns Plan "Gold wert"

Hoeneß: "Abramowitsch stinkt mir gewaltig"
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Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß hat einmal mehr heftige Kritik an privaten Investoren im Fußball wie etwa Roman Abramowitsch von Chelsea London geübt.

"Mich ärgert, wenn ich einmal in der Woche zum Tanken fahre. Diese Ölmafia zieht mir das Geld aus der Tasche, um es in Fußballer zu stecken. Das stinkt mir gewaltig und das gilt auch für Herrn Abramowitsch", sagte Hoeneß in einem Interview bei spox.com.

"Diese Mafia beherrscht die ganze Welt und manipuliert den Ölpreis. Ich lasse mir das nicht länger bieten", schimpfte Hoeneß: "Wir müssen Vereine wie Chelsea sportlich besiegen. Das wäre eine Genugtuung." Vor dem ersten Pflichtspiel am Sonntag im DFB-Pokal bei Rot-Weiß Erfurt sei der Druck durch die Verpflichtung von Trainer Jürgen Klinsmann "höher denn je. Es reicht der Öffentlichkeit nicht, nur Punkte einzufahren, wir müssen auch noch jedes Mal toll spielen", sagte der Bayern-Manager weiter.

Doch trotz der gestiegenen Erwartungshaltung habe er "ein sehr gutes Gefühl. Die Trainer arbeiten mit einer Akribie, die ich in den letzten 20 Jahren selten erlebt habe. Mehr kann man nicht tun." Klinsmanns Plan, "jeden Spieler besser machen zu wollen, ist Gold wert für den FC Bayern. Die Spieler sind unser Kapital."

Angesichts einiger Verletzungssorgen und des späten Einstiegs der Nationalspieler in die Vorbereitung erwartet Hoeneß zwar einen "holprigen Saisonstart". Allzuviel Zeit bleibt aber nicht: "Dafür sind die Ziele einfach zu hoch. Wir können nicht sechs Monate eine neue Mannschaft aufbauen, um in der Rückrunde von Platz zwölf anzugreifen."

Gleichzeitig verdeutlichte er noch einmal, dass die Münchner keinen vierten Stürmer neben Luca Toni, Lukas Podolski und Miroslav Klose verpflichten werden: "Drei Stürmer reichen aus. Wir haben schon mit drei Stürmern genug zu tun, jeden zufrieden zu stellen."

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