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Wird für sein Engagement ausgezeichnet: Kölns "Boss" Wolfgang Overath. (Foto: firo)
"Wolfgang Overath ist eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Sports", sagte Wolf über den Fußball-Weltmeister von 1974 und meinte weiter: "Er hat den Fußball nachhaltig geprägt und ist auch nach seiner aktiven Zeit Vorbild für den Nachwuchs."
Wolf erinnerte zudem an die Verdienste des Präsidenten von Fußball-Bundesligist 1. FC Köln für Nordrhein-Westfalen. "Seinem unermüdlichen Einsatz ist zu verdanken, dass Köln den Zuschlag als Austragungsort erhalten hat", meinte der Minister im Rückblick auf die WM 2006. Auch als Mitglied des "NRW-Teams WM 2006" habe er maßgeblich zum Erfolg dieser Weltmeisterschaft beigetragen.
Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich der 64-Jährige Overath ehrenamtlich im sozialen Bereich. "Seine Popularität hat er in den Dienst anderer Menschen gestellt", betonte der Sportminister. Overath setzt sich besonders für Obdachlose in Köln und Siegburg ein. 1994 gründete er - im wesentlichen aus eigenen finanziellen Mitteln - den Overath-Fonds, durch den Menschen in besonderen sozialen Notlagen schnelle, wirksame und unbürokratische Hilfe erhalten, wenn gesetzliche Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Außerdem organisiert er mit den "Altinternationalen" Fußballspiele für Hilfsbedürftige.
Wolf ergänzte: "Neben der finanziellen Unterstützung versucht er, Menschen bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen zu helfen." Für seine sportlichen Leistungen war Overath bereits 1977 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.