23.07.2018

FSV Duisburg

"Kein Durchmarsch wie Straelen" - FSV stapelt tief

Foto: Thorsten Tillmann

Der Oberliga-Aufsteiger verlor Test gegen den FC Kray (1:2). Die sportliche Leitung gibt den Klassenerhalt als Ziel aus. Dafür soll der Kader weiter verstärkt werden.

Unmittelbar nach Abpfiff des hochkarätigen Tests gegen Landesligist FC Kray stellte Denis Tahirovic in seiner Funktion als sportlicher Leiter klar: "Wir starten keinen Durchmarsch wie Straelen", und spielte damit auf den Aufstieg in die Regionalliga West an. Tahirovic, der das Team in der vergangenen Saison als Trainer betreute, blieb an alter Wirkungsstätte in Kray bescheiden und will sich keine Aussagen in den Mund legen lassen: "Ich habe mal gehört, dass wir in der Oberliga oben mitspielen wollen. Das ist definitiv nicht der Fall. Oberstes Ziel ist es, nicht abzusteigen." In Größenwahn verfällt man in Duisburg wegen des größten Erfolges in der Vereinsgeschichte also nicht. Passend dazu auch das Statement der sportlichen Leitung: "Wir vergessen nicht, wo wir hergekommen sind."

Weitere Neuzugänge sind unverzichtbar

Für einen Platz im Mittelfeld will und muss der FSV nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden. Tahirovic begründet das vor allem mit Unterschieden, die es zwischen der Landes- und der Oberliga gibt. "Das Spiel ist in der Oberliga erheblich schneller. Ausschlaggebend ist die Zweikampfstärke der Mannschaft", so Tahirovic. Aus diesem Grund wird noch die Achse der Mannschaft gesucht. Konkret bedeutet das, dass noch ein Innenverteidiger, ein defensiver Mittelfeldspieler und ein Stürmer auf dem Wunschzettel stehen. "Wenn das noch bis zum Saisonstart gelingt, können wir beruhigt in die neue Spielzeit gehen".

Wichtige Partien direkt zu Saisonstart

Der FSV Duisburg startet im Pokal gegen den SC Ayyildiz Remscheid (04.08.), ehe am ersten Spieltag in der Oberliga TuRU Düsseldorf zu Gast ist. Das Team aus der Landeshauptstadt hat im Sommer knapp den Klassenerhalt geschafft. Somit dürfte direkt die erste wegweisende Partie anstehen.

Bei den Duisburgern gab und gibt es nicht nur auf dem Platz Veränderungen. An der Seitenlinie steht mit dem Kroaten Hrvoje Vlaovic auch ein neuer Mann. Er übernahm das Amt von Tahirovic, der noch in der abgelaufenen Saison Trainer in der Landesliga war.

Autor: Julian Preuß

Kommentieren

Mehr zum Thema