21.07.2018

Interwetten Cup

Finale! RWE schmeißt Werder Bremen raus

Foto: firo

Regionalligst Rot-Weiss Essen entscheidet das erste Spiel beim Interwetten Cup für sich. Gegen Bundesligist Werder Bremen gelingt ein verdienter 1:0-Erfolg.

Rot-Weiss Essen steht im Finale des Interwetten Cup 2018. Gegen den Bundesligisten von der Weser zeigte RWE das gewohnte „Pokalgesicht“. Für höherklassige Mannschaften sind die Rot-Weissen oft sehr schwer zu bespielen. Das bekam auch Werder Bremen im Halbfinale des Interwetten Cups zu spüren. In der ersten Begegnung vermied RWE-Trainer Karsten Neitzel Überraschungen bei der Aufstellung: Für den verletzten Kevin Grund rückte Lukas Scepanik in die Viererkette.

An der heimischen Hafenstraße begannen die Bergeborbecker wie die Feuerwehr und drückten die Bremer weit in die eigene Hälfte. Mit viel Tempo schafften es die Essener immer wieder die gegnerische Abwehr zu überspielen. Nach fünf Minuten hatten sich die Rot-Weissen bereits die ersten Torchancen gegen den Bundesligisten herausgespielt.

Das Tor des Tages fiel nur wenige Minuten später. Kapitän Benjamin Baier besorgte früh das Führungstor. Der 29-Jährige nahm von der rechten Strafraumkante Maß und setze das Leder platziert neben den Pfosten (10.).

Nach dem Führungstreffer zogen die Gäste das Tempo an. Der Gegentreffer nervte den Bundesligisten spürbar – immer wieder wurde der präsente Martin Harnik im Sturmzentrum gesucht. Der österreichische Nationalspieler wechselte in diesem Transferfenster von Hannover 96 an die Weser.

Neitzel stellte zur Mitte der Partie um und zog Kevin Freiberger auf der linken Seite. Scepanik rückte dafür weiter ins Zentrum. Fortan liefen die Essener mit einer Fünferkette auf. Mit dieser Umstellung zog Neitzel dem Bundesligisten endgültig den Zahn.

Nur sporadisch konnten die Bremer in diesem Spiel ihre Klasse auf den Rasen bringen. Zu wenig Tempo und Spielwitz lähmten das Angriffsspiel des Bundesligisten fast komplett. Und wenn doch mal ein Schuss aufs Tor der Essener kam, war die Neuverpflichtung Lukas Raeder zur Stelle. Der Torhüter war gut aufgelegt und entschärfte zweimal sehenswert (29., 30.).

Nach 45 gespielten Minuten war der Jubel auf den Tribünen groß. Nach einem engagierten und laufstarken Auftritt stehen die Essener verdient im Finale des Interwetten Cup. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr.

Autor: RS

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