16.07.2018

Kommentar

Das Profil des MSV hat sich grundlegend verändert

Foto: firo

Der MSV Duisburg konnte seine Position im Profi-Geschäft nicht nur festigen, sondern ausbauen. Das zeigt die Personalie Fröde. Ein Kommentar.

Eine Einschätzung der neuen Mannschaft des MSV Duisburg fällt noch schwer. Souveränen Siegen gegen unterklassige Testspielgegner stehen Niederlagen gegen Erstligisten gegenüber. Die Mannschaft arbeitet in St. Johann konzentriert und gut, mehrere Positionen sind hart umkämpft, der Trainer wird bis zum Saisonstart harte Entscheidung treffen müssen.

Fröde unterschrieb beim MSV bis 2020

Trotzdem ist der MSV schon jetzt weiter als zum vergleichbaren Zeitpunkt im Vorjahr. Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Mittelfeldspieler Lukas Fröde wurde am Freitag wurde deutlich, dass der MSV Duisburg seine Position im Profi-Geschäft nicht nur festigen, sondern deutlich ausbauen konnte.

Die Personalie Fröde zeigt, dass der MSV nicht mehr am Ende der Vertragslaufzeit eines Leistungsträgers in den sauren Apfel beißen muss, einen Spieler ziehen zu lassen. Fröde unterschrieb nun bis 2020, und am Verhandlungstisch saßen nur Sieger. Der MSV kann bei einer weiteren guten Entwicklung des Spielers auf eine stattliche Ablöse spekulieren. Und Fröde dürfte nun einen weitaus besseren Vertrag als vor Jahresfrist haben.

Somit hat sich das Profil des MSV grundlegend verändert. Dass der Klub wieder in der Lage ist, Spieler zu verkaufen, verbessert langfristig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Mit dem Verkauf von Torwart Mark Flekken – die Ablöse dürfte im siebenstelligen Bereich gelegen haben – profitierte der MSV schon am Ende der vergangenen Saison.

Autor: RS

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